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70 Prozent kaufen Weihnachtsgeschenke online ein

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Warum soll man sich in den stressigen Weihnachtstrubel stürzen, wenn man die Weihnachtsgeschenke auch bequem von der heimischen Couch aus bestellen kann? Diese Erkenntnis scheint sich immer mehr durchzusetzen, jedenfalls wenn man sich die Ergebnisse der aktuellen Umfrage der Creditreform Boniversum GmbH ansieht. Die Analysten haben Verbraucher zwischen 18 und 69 Jahren zu ihren beabsichtigten Weihnachtseinkäufen und den damit verbundenen Ausgaben im Online-Handel befragt.

Auf Basis der repräsentativen Umfrage sieht die Prognose so aus: Es gibt in Deutschland rund 52 Millionen Menschen, die zu den potenziellen Online-Einkäufern gezählt werden können. Davon planen 71 Prozent ihre Weihnachtsgeschenke im Interaktiven Handel einzukaufen. Das würde rund 37 Millionen Verbrauchern entsprechen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen des Handels an das Jahresendgeschäft: Der bvh geht aktuell von einem zweistelligen Wachstum von mehr als 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus.

Boniversum Herbst-Umfrage zum Weihnachtsfest 2013 (3 Bilder)

*Basiswerte zur Medien-/Online-Nutzung: ARD/ZDF-Onlinestudie 2013, in: Media-Perspektiven 7-8/2013, S. 359ff. „Low User“ kauft Produkte aus ein bis maximal zwei verschiedenen Warengruppen. „Middle User“ kauft Produkte aus drei bis maximal vier verschiedenen Warengruppen. „Hard User“ kauft Produkte aus fünf und mehr verschiedenen Warengruppen. (Bild: Boniversum)

Doch nicht nur die Zahl der Online-Käufer hat zugenommen, auch ihr Budget ist gewachsen. Das durchschnittliche Ausgabenbudget für die diesjährigen Weihnachtseinkäufe liegt laut Umfrage bei rund 495 Euro je Verbraucher, im vergangenen Jahr waren es 471 Euro. 42 Prozent der Befragten wollen etwa 207 Euro ausgeben, 31 Prozent 521 Euro und 27 Prozent ganze 924 Euro. Jeder Befragte will im Durchschnitt 3,5 Prozente im Internet kaufen.

Die beliebteste Warengruppe heißt "Bekleidung / Textilien / Schuhe": 42 Prozent der Befragten planen entsprechende Einkäufe. 34 Prozent wollen in Spielwaren investieren, 33 Prozent in Unterhaltungselektronik, Medien, Bild- und Tonträger. Weiterhin sehr beliebt sind auch Gutscheine (27 Prozent) sowie Lebensmittel, Delikatessen und Wein (24 Prozent). (masi)