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IFA Update

8-Zoll- und 13-Zoll-Tablets mit Windows von Toshiba

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Toshiba Encore: 8-Zoll-Tablet mit der Vollversion von Windows 8.1

Toshiba zeigt auf der IFA zwei neue Tablets mit Windows 8, das Encore mit 8-Zoll-Display und Atom-Prozessor der nächsten Generation sowie das W30Dt mit 13,3 Zoll und AMD-Prozessor – beide sind passiv gekühlt, haben also keine Lüfter.

Das Encore ist keine 11 Millimeter dick, ein Gewicht nannte Toshiba noch nicht. Das 8-Zoll-Display zeigt 1280 × 800 Punkte mit großem Blickwinkel. Auf der Rückseite sitzt eine 8-MP-Kamera, vorne eine mit 2 MP. Eingebaut sind zudem 11n-WLAN, Micro-HDMI, SD-Slot, 2 GByte Hauptspeicher sowie 32 oder 64 GByte Flash. Von einer UMTS-Variante war nicht Rede. Installiert ist unter anderem Microsoft Office Home & Student 2013.

Angetrieben wird das Encore von einem "neuesten" Atom-Prozessor, vermutlich also mit Bay-Trail-Kern und schnellerer Grafik als aktuelle Atoms. Es dürfte damit schneller sein als der direkte Konkurrent, das Acer Iconia W3, aber Toshiba hat keine angepasste Tastatur mit Tablet-Halterung im Programm – wobei sich natürlich jede Bluetooth-Tastatur koppeln lässt, also sogar die von Acer. Das Encore soll im vierten Quartal erscheinen und mit 32 GByte 300 Euro kosten, mit 64 GByte 350 Euro.

Toshiba W30Dt: Passiv gekühltes 13,3-Zoll-Tablet mit Festplatte, Anstecktastatur und AMD-Prozessor

Das W30Dt ist auf den ersten Blick ein normales Windows-8-Tablet mit 13,3-Zoll-Panel, womit es zu den größeren Tablets gehört – und zu den speicherstärksten: Eingebaut ist eine Festplatte mit maximal 500 GByte. Als Prozessor kommt AMDs A4 in noch ungenannter Geschwindigkeit mit dem Grafikkern Radeon HD 8180 zum Einsatz, den Toshiba passiv kühlt. Es dürfte sich daher um einen AMD Temash mit 3,9 Watt TDP handeln, von denen derzeit der A4-1200 mit 1 GHz und zwei Kernen der schnellste ist; er steckte auch in den AMD-Prototypen auf der Computex. Seine Geschwindigkeit liegt eher im Bereich von Intels Atom- als Core-Prozessoren.

Zum Lieferumfang gehört eine beleuchtete Tastatur mit großem Touchpad, in der das Tablet sicher einrastet. Sie hat zudem einen zweiten Akku. Laufzeit, Größe und Gewicht von Tablet und Tastatur nennt Toshiba noch nicht. Das W30Dt soll ebenfalls noch in diesem Jahr erhältlich sein und 650 Euro kosten.

Toshiba NB10t: Ein Netbook mit Touchscreen und vergleichsweise schneller Hardware

Nach Asus zeigt auch Toshiba ein neues Netbook mit Touchscreen: Das NB10t hat ein 11,6-Zoll-Display mit 1366 × 768 Punkten und wiegt 1,5 Kilogramm (1,3 Kilogramm ohne Touch). Anders als in lahmen Atom-Netbooks kommt ein angeblich etwas schnellerer Celeron oder Pentium zum Einsatz, vor allem beträgt der Hauptspeicher zeitgemäße 4 GByte. Dazu kommen eine 500-GByte-Platte, HDMI-Ausgang, SD-Einschub und WLAN. Auch LAN-Buchse, VGA und Kamera sind an Bord. Das MB10t ist im vierten Quartal für 400 Euro mit Touchscreen, 500-GByte-Platte und Celeron N2810 (Dualcore, 2 GHz, 1 MByte Cache) erhältlich.

[Update:] Bei diesem Celeron N2810 soll es sich allerdings um einen Chip mit Silvermont-Kernen der jüngsten Atom-Generation handeln, also um ein Zwischending zwischen Atom und bisherigen Celerons. In Celerons steckten bisher abgespeckte Versionen normaler "Core"-Prozessoren. [/Update]

Satellite M50: 15,6-Zoll-Ultrabooks mit Intel- oder AMD-Prozessoren

Neu ist auch das Ultrabook Satellite M50 mit 15,6-Zoll-Display im 2,2 Kilogramm schweren und 21 Millimeter dicken Gehäuse. Die Intel-Variante gibt es ab 800 Euro, dafür bekommt man einen Core i5 mit 1,6 GHz, den Nvidia-Grafikchip GeForce GT 740M und eine 750-GByte-Festplatte. Die AMD-Version – die Toshiba nicht Ultrabook nennen darf – bringt für 550 Euro einen 2 GHz schnellen Vierkernprozessor A6-5200 mit Radeon-8400-Grafik sowie 500 GByte Plattenplatz. Die Displays beider Varianten zeigen 1366 × 768 Punkte, zudem sind 8 GByte Hauptspeicher und die üblichen Schnittstellen wie HDMI, LAN und WLAN an Bord. Sie sollen noch diesen Monat lieferbar sein. (jow)