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A2LL nicht Schuld an Computerpanne der Arbeitsagentur

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Der bis zum gestrigen Freitag dauernde Ausfall der Computer bei der Bundesagentur für Arbeit soll nicht von einem Fehler der webbasierten Software A2LL verursacht worden sein. Vielmehr habe ein Update der Datenbank, auf die A2LL zugreift, dazu geführt, dass das Dialogverfahren abgeschaltet werden musste. Damit seien Erst- und Folgeanträge sowie die Bewilligung von Leistungsänderungen nicht möglich gewesen, während laufende Regelzahlungen von dem Problem nicht betroffen waren, heißt es aus dem Umfeld der Bundesagentur für Arbeit.

Zwischenzeitlich soll der Datenbanklieferant den Fehler gefunden und mit einem erneuten Update beseitigt haben. Damit ist der Schwarze Peter von T-Systems als Lieferant von A2LL an IBM als Lieferant der Informix-Datenbank weitergereicht worden. Von IBM gibt es zur Zeit keine Stellungnahme zum zwei Tage dauernden Ausfall des Computersystems bei der Arbeitsagentur.

Zur Hartz-IV-Software A2LL siehe auch:

(Detlef Borchers) / (hos)