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ADAC richtet Fokus auf E-Mobilität – auch beim Fahrrad

Der ADAC will sich bei E-Mobilität und Digitalisierung als Mobilitätsdienstleister etablieren. Ende des Jahres wir eine neue digitale Plattform vorgestellt.

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Byton-SUV

(Bild: ADAC)

Der ADAC will Themen wie E-Mobilität und Digitalisierung vorantreiben. So wolle sich der Autofahrerclub als Mobilitätsdienstleister etablieren, sagte eine Sprecherin am Samstag nach der jährlichen Mitgliederversammlung des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt in Celle. Derzeit werde eine neue digitale Plattform des Clubs entwickelt, die Ende des Jahres vorgestellt werden soll.

Die mehr als 1,4 Millionen Mitglieder des Regionalclubs interessierten sich zunehmend für Elektro-Fahrzeuge, betonte der Vorsitzende Ulrich Krämer. Bis die E-Mobilität für jeden alltagstauglich sei, dauere es noch, aber man sei auf einem guten Weg. Dabei gehe der ADAC eine Kooperation mit der Elektroinnung ein. Mitglieder könnten sich damit künftig kostenlos etwa über Anschlüsse, Kapazitäten und Kosten informieren. Zudem sollen Pedelec-Kurse angeboten werden, die den sicheren Umgang mit den schnellen Zweirädern vermitteln.

E-Bikes im Vergleich (7 Bilder)

Citybikes

Die Citybikes haben den E-Bike-Boom maßgeblich losgetreten: Vor allem rüstige und solvente Senioren, die sich nicht abmühen wollen, wählen beim Neukauf Räder mit Motorunterstützung.


Entsprechend sind die Citybikes eher auf Komfort ausgelegt. Die meisten werden als sogenannte Tiefeinsteiger angeboten. Bei ihnen ist das Rahmenrohr am Tretlager entlang geschwungen, sodass man noch leichter aufsteigen kann als bei Damenrädern. Zudem finden sich häufig Ausstattungen mit gefederten Sattelstützen und Lenkervorbauten.


Eine eigentlich schon ausgestorbene Technik hält sich bei den Citybikes ebenfalls hartnäckig: der Rücktritt. Doch auch wer meint, dass er sich nicht an Freilauf gewöhnen kann, sollte seine Kaufentscheidung noch mal überdenken – eine gute Naben- oder Kettenschaltung sollte nie zu Gunsten einer Rücktrittbremse geopfert werden.

Da Citybikes zu den meistgekauften Pedelecs zählen, teilen sich hier besonders viele Anbieterden Markt. Vor dem Kauf sollte man deshalb darauf achten, dass das Rad mit einem der hier beschriebenen Motoren ausgerüstet ist und es sich nicht um ein Vorjahres- oder noch älteres Modell handelt.


Auch verdient der Akku Beachtung: Er lässt sich bei besseren Modellen ohne Werkzeug abnehmen. Sein Platz sollte sich am Rahmen und möglichst mittig und weit unten befinden. Viele Hersteller verbauen ihn stattdessen unter dem Gepäckträger. Durch den hohen Schwerpunkt kommen solche Räder selbst ohne Nutzlast schneller ins Schlingern.

Preisspanne: 1000 bis 2500 €

(bme)