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AMD Epyc 7002: Google kauft ein

Google wechselt aktuell auf AMDs Epyc-7002-Prozessoren für interne Berechnungen und möchte bald auch Server-Instanzen für seine Cloud-Kunden anbieten.

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AMD Epyc 7742 im Daytona-Referenzsystem.

(Bild: c't)

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AMD kann mit der zweiten Epyc-Generation einen prestigeträchtigen Kunden für sich gewinnen: Google. Das Unternehmen baut die interne Server-Struktur mit der zweiten Epyc-Generation alias Rome aus und möchte die Epyc-7002-Prozessoren bis zum Jahresende als Cloud-Instanzen anbieten.

Andere große Cloud-Betreiber wie Amazon und Microsoft haben bereits die erste Epyc-Generation alias Naples in ihren Rechenzentren.

Für ihre sogenannten "Hyperscale"-Rechenzentren kaufen die großen Cloud-Anbieter mehr als die Hälfte aller Server-Prozessoren auf dem Weltmarkt, beispielsweise gut 52 Prozent aller Xeons. Dieser Markt ist für AMD deshalb der wichtigste, um Marktanteile zu gewinnen.

In welchem Ausmaß Google auf das AMD-Angebot wechselt, führt der Blog-Beitrag nicht aus. In Bezug auf die Cloud-Instanzen heißt es jedoch: "Wir werden bald Systeme anbieten, die von AMDs Epyc-Prozessoren der zweiten Generation angetrieben werden. Diese stellen die größten virtuellen General-Purpose-Maschinen (VMs) dar, die wir jemals angeboten haben."

AMD hat die Server-Prozessorreihe Epyc 7002 am 8. August vorgestellt. Die Epyc-7002-CPUs bieten bis zu 64 Rechenkerne beziehungsweise 128 Threads pro Sockel, unterstützen acht DDR4-Speicherkanäle und stellen 128 PCI-Express-4.0-Lanes bereit. Die Leistung pro Prozessor wird bis zu vervierfacht. Intel hat bis 2020 keine Antwort parat, wo die ersten Ice-Lake-basierten Xeon-CPUs mit 10-nm-Technik erscheinen sollen.

Google hat sein Cloud-Angebot zuletzt um die zweite Xeon-Scalable-Processors-Reihe Cascade Lake-SP erweitert. (mma)