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Computex

AMD: Erste Details zur Polaris-Grafikkarte Radeon RX 480

Die Radeon RX 480 soll sich für Virtual Reality eignen und unter 200 US-Dollar kosten. Dank DisplayPort 1.4 HDR kann sie Displays mit erweitertem Farbraum ansteuern.

Radeon RX 480

Auf der Computex hat der Chiphersteller AMD den Namen sowie technische Daten und Preis der ersten Karte der kommenden Radeon-Grafikkartengeneration bekanntgegeben. Die Radeon RX 480 soll genug Leistung für Virtual-Reality-Anwendungen mitbringen, mit 199 US-Dollar (ohne Steuern, 4 GByte-Version) aber deutlich preiswerter sein als die bisher dafür geeigneten Grafikkarten.

Auf der Radeon-Karte sitzt ein Polaris-Chip mit 36 Compute Units mit insgesamt 2304 Shadern mit einer Rechenleistung von über 5 TFLOPs bei einfacher Genauigkeit. Er soll dank 14-nm-FinFET-Fertigung besonders effizient arbeiten. Der 4 oder 8 GByte große GDDR5-Grafikspeicher ist über 256 Datenleitungen angebunden. Die Transferrate beträgt 256 GByte/s.

Senior Vice President von AMD Raja Koduri hält die Radeon RX 480 bereits in seinen Händen.

Ausgestattet ist die Radeon RX 480 mit DisplayPort 1.3 HBR3 und 1.4 HDR und kann somit 4K-Monitore mit bis zu 120 Hz sowie 5K-Displays über ein einzelnes DisplayPort-Kabel mit 60 Hz ansteuern. Zudem ist es damit möglich 4K-Displays mit erweitertem Farbraum (10 Bit HDR) mit 60 Hz zu betreiben. Laut AMD schluckt die Radeon RX 480 maximal 150 Watt und kommt deshalb mit einem sechspoligen PEG-Stromanschluss aus.

Zudem veröffentlichte AMD ein Benchmarkergebnis für die Radeon RX 480: Ein Gespann aus zwei Karten soll bei 4K-Auflösung im DirectX-12-Spiel "Ashes of Singularity" eine GeForce GTX 1080 mit 62,5 zu 58,7 fps leicht übertrumpfen. Der Crossfire-Verbund kostet jedoch mit unter 500 US-Dollar deutlich weniger als die fast 800 Euro teure High-End-Karte von Nvidia. AMD-CEO Lisa Su gab bekannt, dass die Radeon RX 480 am 29. Juni in den Handel kommen soll.

Lesen Sie dazu auch einen Kommentar zu Grafikkarten:

(chh)

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