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AMD-Mitarbeiter in Dresden müssen sich auf Kündigungen einstellen

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Der geplante Stellenabbau beim Chiphersteller AMD wird am Standort Dresden nicht spurlos vorübergehen. "Dresden wird wie alle Standorte weltweit dazu beitragen", sagte die Sprecherin des Dresdner Werkes, Karin Raths, am heutigen Dienstag der Deutschen Presseagentur dpa. Der kriselnde Konzern hatte zuvor angekündigt, zehn Prozent seiner insgesamt 16.000 Jobs streichen zu wollen. Nähere Angaben zum Umfang der Stellenstreichungen an den einzelnen Standorten will das Unternehmen bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse in der kommenden Woche machen.

Durch den Abbau von zehn Prozent der Arbeitsplätze will AMD eigenen Angaben zufolge seine Kostenstruktur anpassen. In den vergangenen Quartalen war der Intel-Konkurrent von Verlusten und technischen Problemen in der Fertigung geplagt. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC erklärte der Konzern, dass der Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres noch niedriger ausgefallen sei als zuletzt erwartet. Der Stellenabbau soll bis zum Ende des dritten Quartals erfolgen. Noch im März hatte der Geschäftsführer des Dresdner Werkes, Hans Deppe, Entlassungen ausgeschlossen. (pmz)