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GTX-1650-Konkurrent: AMD Radeon RX 5500 soll Anfang Oktober erscheinen

Mit Navi-14-Grafikchip und moderner 7-nm-Technik aktualisiert AMD Gerüchten zufolge schon am 7. Oktober seine Grafikkarten-Mittelklasse.

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(Bild: AMD)

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AMD soll seine neue Mittelklasse-Grafikkarte Radeon RX 5500 als Ablösung für die RX-500-Serie schon am Montag, den 7. Oktober, vorstellen. Nach der Radeon RX 5700 XT und Radeon RX 5700 würde es sich um die dritte Grafikkarte mit AMDs neuer RDNA-Architektur handeln.

Laut der Webseite Videocardz arbeiten in der Radeon RX 5500 22 Compute Units mit 1408 Shader-Rechenkernen. Wahlweise 8 oder 4 GByte GDDR6-Grafikspeicher sollen mit 128 Datenleitungen an die GPU angebunden sein. Zum Vergleich: Die Radeon RX 5700 nutzt 2304 Shader-Rechenkerne, die XT-Version 2560. Von beiden Grafikkarten gibt es ausschließlich 8-GByte-Versionen mit 256 Bit breitem Speicher-Interface.

Die Radeon RX 5500 soll Videocardz zufolge mit Nvidias GeForce GTX 1650 konkurrieren, die mit 4 GByte Speicher ab rund 150 Euro erhältlich ist. Gerüchte sprachen bereits von einer GeForce GTX 1650 Ti als möglichen Konter von Nvidia – und wohlgemerkt einer GeForce GTX 1660 SUPER darüber.

Von der Radeon RX 5500 soll es außer einer Desktop-Grafikkarte auch eine mobile Ausführung geben. Sie wäre AMDs erste Notebook-GPU für den breiten Markt seit der RX-500-Serie vom April 2017, die wiederum eine Neuauflage der RX-400-Reihe vom August 2016 darstellt – Vega Mobile kündigte AMD im November 2018 exklusiv für Apples Macbooks an.

Einträge der Radeon RX 5500 in der GFX-Bench-Datenbank deuteten bereits eine nahende Vorstellung der Grafikkarte an. Der Compubench enthält Ergebnisse zu einer Navi-14-GPU, die 24 Compute Units beziehungsweise 1536 Shader-Rechenkerne enthält – die Radeon RX 5500 dürfte genau diesen Grafikchip mit zwei deaktivierten Compute Units einsetzen. Eine solche Teildeaktivierung nehmen Chiphersteller vor allem bei neuen Fertigungsprozessen vor, um die Ausbeute funktionstüchtiger Siliziumchips zu erhöhen. (mma)