Menü

Intel unter Druck: Neue AMD-Prozessoren Ryzen 2000 erscheinen am 19. April

Vier neue Prozessoren der Ryzen-2000-Serie sind ab sofort vorbestellbar. Sie kosten zwischen 195 und 320 Euro und sollen am 19. April in den Handel gelangen.

AMD Ryzen 2000: Neue 6- und 8-Kern-Prozessoren erscheinen am 19. April

AMD hat Preise und Spezifikationen der ersten Prozessoren der Generation Ryzen 2000 bekannt gegeben. Demnach gelangen zunächst vier Prozessormodelle in den Handel: Ryzen 5 2600, Ryzen 5 2600X, Ryzen 7 2700 und Ryzen 7 2700X. Die Prozessoren sollen ab sofort vorbestellbar sein und ab dem 19. April ausgeliefert werden.

Bereits Anfang März veröffentlichte eine spanischsprachige Website erste Benchmark-Ergebnisse des Ryzen 7 2700X.

(Bild: El Chapuzas Informático )

Die Ryzen-5-Prozessoren haben jeweils 6 physische Kerne und verarbeiten 12 Threads. Der Ryzen 5 2600 kostet im Bundle mit dem Wraith-Stealth-Kühler 195 Euro und läuft mit einer Taktfrequenz von bis zu 3,9 GHz (Turbo). Der Nominaltakt beträgt 3,4 GHz.

Der Ryzen 5 2600X kostet 225 Euro und wird mit dem Wraith-Spire-Prozessorkühler ausgeliefert. Die Taktfrequenz liegt mit 3,6 beziehungsweise 4,2 GHz etwas höher.

Mit 289 Euro veranschlagt AMD den Achtkerner Ryzen 7 2700 (Kühler: Wraith Spire LED). Seine maximale Turbo-Taktfrequenz liegt bei 4,1 GHz; nominal sind es 900 MHz weniger, also 3,2 GHz.

Das Top-Modell Ryzen 7 2700X kostet 319 Euro (Kühler: Wraith Prism LED) und läuft mit 3,7 GHz (maximaler Turbo: 4,3 GHz). Damit konkurriert der Ryzen 7 2700X direkt mit Intels Core i7-8700K, der für rund 330 Euro erhältlich ist.

Die Prozessoren Ryzen 5 2600 und Ryzen 7 2700 sind mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 65 Watt vergleichsweise sparsam. Die TDP des Ryzen 5 2600X liegt laut AMD bei 95 Watt, die des Ryzen 7 2700X bei 105 Watt.

Die Prozessoren werden laut AMD mit 12-Nanometer-Strukturen bei Globalfoundries gefertigt (12 nm Leading Performance/12LP) und besitzen keine integrierte Grafikeinheit. Sie sollen sich dank eines offenen Multiplikators einfach übertakten lassen, sofern das jeweilige Mainboard eine entsprechende Funktion im BIOS bereitstellt. Zum Marktstart am 19. April sollen auch neue Mainboards mit X470-Chipsätzen erscheinen. Erste Benchmark-Ergebnisse gelangten bereits Anfang März ins Netz. (mfi)

Zur Startseite
Anzeige