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AMD Ryzen: Neue BIOS-Versionen für mehr Performance und Stabilität

Die ersten Mainboard-Hersteller beginnen mit der Verteilung von BIOS-Versionen mit AGESA 1.0.0.4, die für alle Ryzen-Prozessoren Verbesserungen bringen.

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(Bild: c't)

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AMD stellt mit seiner aktuellen AMD Generic Encapsulated Software Architecture (AGESA) 1.0.0.4 über 150 Änderungen für Ryzen-Prozessoren in Aussicht. Dies betrifft anders als bei den letzten Versionen auch die CPUs der ersten beiden Generationen, da AMD die Code-Stränge für Ryzen 3000 und Ryzen 1000/2000 zusammenführt. Ein entsprechendes BIOS-Update soll sich bei allen AM4-Mainboards lohnen.

Laut einem Reddit-Beitrag von AMD sollen die neuen BIOS-Versionen Verbesserungen bei der Erkennung und Nutzung des schnellsten Rechenkerns eines Prozessors bringen – nicht alle schaffen die maximalen Taktfrequenzen, sodass der genutzte Rechenkern den Boost beeinflusst. Beim 12-Kerner Ryzen 9 3900X erhöht das Update die Boost-Taktfrequenzen laut AMD generell. Für den kommenden 16-Kerner Ryzen 9 3950X gibt AMD ausschließlich BIOS-Versionen mit AGESA 1.0.0.4 frei.

Zudem stellt AMD niedrigere Boot-Zeiten bei Ryzen-PCs in Aussicht. MSI konkretisiert in einem Blog-Beitrag, dass ein Ryzen 5 3600 auf einem MEG X570 Godlike nur noch 16 statt 23 Sekunden zum Hochfahren benötigt. c't kann die niedrigeren Boot-Zeiten mit einem Gigabyte-Mainboard bestätigen. Optimierungen bei der Zusammenarbeit zwischen PCI Express, SATA und USB sowie allgemeine Stabilitätsverbesserungen runden AGESA 1.0.0.4 ab.

ASRock, Asus, Gigabyte und MSI bieten bereits BIOS-Updates mit AGESA 1.0.0.4 für ihre X570-Mainboards an – meistens schon als Patch B beziehungsweise AGESA 1.0.0.4B deklariert, teilweise aber noch als Beta. Biostar und MSI stellen bislang als einzige Board-Hersteller BIOS-Updates für ihre X470- und B450-Platinen zur Verfügung. AMD erwartet, dass weitere BIOS-Updates für die älteren AM4-Serien in den kommenden Wochen erscheinen werden.

[Update, 12.11., 9:50 Uhr:] ASRock stellt Beta-BIOS-Versionen mit AGESA 1.0.0.4 für seine X570-Mainboards über eine gesonderte Webseite zur Verfügung. Biostar bietet ebenfalls schon Updates für seine X570- und 400er-Platinen an. (mma)