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AMD Ryzen Threadripper 3000: CPU mit 16 Kernen in Benchmark-Datenbank

Die Ryzen-Threadripper-3000-Prozessoren sollen zusammen mit neuen TR4-Mainboards bereits im Oktober erscheinen – in Schlagdistanz zu Intels neuen Core-X-CPUs.

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AMDs aktuellen Ryzen Threadripper 2000WX.

(Bild: Christian Hirsch/c't)

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Ein erster Vorbote zur nahenden Veröffentlichung der Prozessorserie Ryzen Threadripper 3000 lässt sich in der Datenbank von UserBenchmark finden. Neue Prozessoren tauchen häufig wenige Monate vor der geplanten Veröffentlichung in solchen Datenbanken auf. Laut einem Bericht von Digitimes soll der Startschuss für Ryzen Threadripper 3000 im Oktober fallen.

Ein Nutzer hat das Ergebnis eines 16-Kern-Prozessors im UserBenchmark hochgeladen, bei dem es sich um ein Vorserienmodell für den Sockel TR4 handeln soll.

Neben den neuen Highend-Prozessoren sollen dort Mainboards mit dem Chipsatz X590 beziehungsweise X599 erscheinen und somit mehr PCIe-4.0-Lanes als die AM4-Plattform mit dem X570-Modell bieten. Ebenfalls im Herbst möchte Intel seine überarbeitete Core-X-Serie alias Cascade Lake-X veröffentlichen.

Der Prozessor wird zwar nur kryptisch als "AMD100-000000011-12" erkannt, der UserBenchmark nennt aber den Sockel SP3r2 als Plattform – so sollte TR4 ursprünglich heißen, inzwischen bezeichnet AMD nur den mechanisch identischen Server-Ableger so. Als Mainboard wurde ein "AMD WhiteHavenOC-CP" ausgelesen. Whitehaven ist der Codename von Ryzen Threadripper 1000 und dürfte hier eine X399-Platine meinen.

Dass es sich bei dem Vorserienmodell um einen Ryzen Threadripper 3000 handeln sollte, zeigt der Speichertest: Die Latenz steigt erst bei einer Dateigröße von über 16 MByte an. So groß ist der L3-Cache in einem Zen-2-CCX, wie AMD ein Vierkern-Cluster nennt. Die Vorgängergenerationen haben 8 MByte pro CCX und weisen dementsprechend eine Latenzsteigerung bei Dateien auf, die größer als 8 MByte sind. (mma)