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AMD gewinnt Marktanteile

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AMDs Marktanteile an x86-Prozessoren sind im Aufwind: Analysten von Mercury Research haben ermittelt, dass AMDs Anteil im zweiten Quartal 2011 bei 19,4 Prozent lag, während Hauptkonkurrent Intel auf 79,9 Prozent kam. Im selben Zeitraum des Vorjahres hatte AMD 17,8 Prozent, Intel kam auf 81,3 Prozent. Die restlichen Anteile – weniger als 1 Prozent – entfallen auf kleine Anbieter wie VIA.

Laut Mercury kam AMD die gestiegene Nachfrage nach günstigen PC-Komponenten sowie die Markteinführungen der CPUs der A-Serie (Llano) zu Gute, während Intels tendenziell höhere Preise zu dem leichten Rückgang führten. Ob auch andere Faktoren wie der SATA-Fehler in den Serie-6-Chipsätzen, die zu den im ersten Quartal eingeführten Core-i-2000-Prozessoren gehören, einen Ausschlag gaben, erwähnt Mercury nicht.

AMD gibt an, bis Ende des zweiten Quartals insgesamt 12 Millionen Fusion-CPUs verkauft zu haben. Als Fusion bezeichnet AMD seine Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit. Außer den neuen A-Serie-Modellen gehören auch die C- und E-Serien (Bobcat) zur Fusion-Familie; vor Markteinführung von Llano hatte AMD bereits über 5 Millionen Bobcats verkauft. Intel erklärt den Rückgang seiner ausgelieferten Stückzahlen unter anderem mit einer abgeschwächten Nachfrage nach Netbooks – was ebenfalls auf einen starken Markteintritt der Fusion-CPUs schließen lässt.

Zu den Herstellern, die Notebooks mit A-Serie-CPU anbieten (werden), gehören Acer, HP, Samsung und Toshiba; erste Geräte kommen dieser Tage zu Preisen zwischen 500 und 700 Euro auf den Markt. Netbooks und günstige ausgewachsene Notebooks mit Bobcat-Prozessoren sind seit Anfang 2011 erhältlich. (mue)