Menü

AMD kooperiert mit Raritan bei PC-Fernwartung

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 5 Beiträge

Gemeinsam mit dem Computer-Fernwartungsspezialisten Raritan arbeitet AMD an Tools und Entwicklerwerkzeugen für Software zur Administration von Desktop-Rechnern. In Büro-PCs für gewerbliche Nutzer stecken oft Netzwerkchips, die Administratoren per LAN Fernwartungsfunktionen bereitstellen. Die Industrievereinigung Distributed Management Task Force (DMTF) veröffentlicht schon seit vielen Jahren die dazu nötigen Spezifikationen und Standards; unter diesen spielt DASH (Desktop and mobile Architecture for System Hardware) eine wichtige Rolle für Office-Rechner.

AMD und Raritan arbeiten nun an einem DASH Software Developers Kit (SDK) und an einer Referenzimplementierung von DASH-Software, die einen DASH-kompatiblen PC simuliert; seit März 2007 steht auch eine DASH Interoperability Test Suite bereit. DASH-kompatible Desktop-Rechner und Notebooks sollen sich etwa in den System Center Configuration Manager 2007 einbinden lassen, den Nachfolger des Microsft Systems Management Server (SMS 2003). Außer Broadcom will auch Marvell DASH-kompatible Netzwerkchips liefern.

Die Kooperation mit Raritan gehört zu den 2006 von AMD angekündigten Konzepten Trinity und Raiden für PC-Fernwartung mit großem Funktionsumfang auf Basis offener Standards. Mit diesem Konzept kontert AMD Intels vPro-Plattform und die damit verbundene Active Management Technology (AMT). Intel integriert dazu in die vPro-Chipsätze einen Baseboard Management Controller (BMC) in Form eines Controllers, der den Hauptspeicher mitnutzt, seine Firmware aus dem auch für den BIOS-Code benutzten Flash-Speicherchip liest und über den Intel-Netzwerkchip kommuniziert – auch bei vermeintlich abgeschaltetem PC. Seit AMT-Version 3.0 unterstützt Intel mit WS-Management (WSMAN) auch die Basis von DASH. (ciw)

Anzeige
Anzeige