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AMD leidet unter schwächelnden Verkäufen in Europa

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Der ohnehin angeschlagene Prozessorhersteller AMD bekommt offenbar die Auswirkungen der Schuldenkrise zu spüren. Im mit dem Juni abgelaufenen zweiten Quartal sei der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um voraussichtlich 11 Prozent gesunken, erklärte das Unternehmen am Montag. Als Begründung führte AMD insbesondere schlechter als erwartete Verkäufe in China sowie in Europa an, wo die Schuldenkrise gerade tobt.

AMD hatte den Umsatz eigentlich mindestens stabil halten wollen. Gegen Ende des Quartals hätten sich die Geschäfte aber eingetrübt, hieß es. Die Aktie des Unternehmens brach nachbörslich um 11 Prozent ein. Dabei sind die Anleger Kummer gewohnt: AMD hatte bereits im ersten Quartal einen hohen Verlust eingefahren. Die komplette Zwischenbilanz für das zweite Quartal will das Unternehmen am Donnerstag kommender Woche (19. Juli) vorlegen. (anw)