Menü

AMD präsentiert Radeon HD 6570 und 6670

vorlesen Drucken Kommentare lesen 107 Beiträge

Die Radeon HD 6670 spielt auch Blu-rays mit stereoskopischen Inhalten ab.

(Bild: Asus)

AMD stellt gleich zwei neue Mittelklasse-Grafikkarten vor: die Radeon HD 6570 und HD 6670. Beide Modelle geben dank der UVD3-Videoeinheit auch Blu-rays mit stereoskopischen Inhalten wieder. Die Leistung ihrer zu DirectX 11 kompatiblen Grafikchips ist für Gelegenheitsspieler ausreichend, die auf Full-HD-Auflösung und hohe Detailstufen verzichten können. Im 3DMark Vantage erreicht die Radeon HD 6670 8430 Punkte und ist dabei somit rund ein Drittel flinker als die Vorgängerkarte Radeon HD 5670 (6293 Punkte).

480 Shader-Rechenkerne, 24 Textureinheiten und 8 Rasterendstufen beherbergt die 800 MHz schnelle GPU der Radeon HD 6670. Die je nach Hersteller 512 MByte oder 1 GByte fassenden GDDR5-Speicherbausteine sind über 128 Datenleitungen angebunden und laufen mit 2000 MHz (64 GByte/s). Laut AMD soll die Radeon HD 6670 im Leerlauf 12 Watt schlucken, unter Last maximal 66 Watt. Unsere Messungen mit der AMD-Referenzkarte zeigten sogar nur 11 Watt im Leerlauf und maximal 63 Watt unter Volllast. Im Leerlauf-Multimonitorbetrieb verheizte die Grafikkarte 22 Watt.

Auf der Radeon HD 6570 kann sowohl GDDR5- als auch langsamer DDR3-Speicher zum Einsatz kommen. Bei letzterem halbiert sich die Datentransferrate, was die 3D-Performance im Vergleich zur HD 6670 mindert. Wie bei der Radeon HD 6670 sitzen im Grafikchip 480 Shader-Rechenkerne, die allerdings wesentlich langsamer arbeiten (650 MHz). Dadurch reduziert sich auch die Leistungsaufnahme leicht auf von AMD angegebene 11 Watt im Leerlauf und 60 Watt unter Last. Modelle mit DDR3-Speicher sind etwas genügsamer und sollen mit 10 beziehungsweise 44 Watt auskommen. Leider hatten wir noch kein Testexemplar der Radeon HD 6570, um die angegebenen Werte überprüfen zu können.

Die Radeon HD 6670 steuert bis zu 4 Displays an und soll rund 90 Euro kosten, die Radeon HD 6570 kommt mit bis zu 3 Displays zurecht und soll für zirka 75 Euro über die Ladentheken gehen. (mfi)