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AMDs Radeon-Treiber 17.10.2 zum Download: Bestleistung für Wolfenstein 2, Destiny 2 & AC Origins

Der neue AMD-Grafikkartentreiber 17.10.2 macht Radeons für Windows 10 1709 fit, ist für die neuesten Spiele optimiert und unterstützt fürs Ethereum-Schürfen bis zu 12 Grafikkarten pro System.

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AMDs Radeon-Treiber 17.10.2 zum Download: Bestleistung für Wolfenstein 2, Destiny 2 und Assassin's Creed Origins

(Bild: AMD)

AMD hat den neuen Radeon-Grafiktreiber veröffentlicht, die direkt für das neue Windows 10 Fall Creators Update (1709) angepasst ist – den Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.10.2. Außerdem erlaubt er Krypto-Minern, bis zu zwölf Grafikkarten in einem einzigen System anzusprechen und sie gemeinsam schürfen zu lassen.

Auch für die Spiele Wolfenstein II: The New Colossus, Destiny 2 und Assassin's Creed Origins ist der 17.10.2 optimiert. Im Vergleich zum Vorgänger-Treiber 17.10.1 soll Wolfenstein 2 bis zu acht Prozent schneller auf einer Radeon RX Vega 56 laufen – AMD bezieht sich dabei auf die WQHD-Auflösung mit 2560 × 1440 Bildpunkten. Mit einer Radeon RX 580 beträgt der Performance-Vorsprung nach AMD-Angaben immerhin noch bis zu vier Prozent.

Destiny 2 angespielt (10 Bilder)

Während die Rotlegion den Reisenden in die Zange nimmt, müssen die Hüter die Evakuierung der Letzten Stadt sicherstellen. Es ist von Anfang an klar, dass man diese Schlacht verloren hat.

Destiny-2-Spieler sollten den neuen Grafiktreiber auf jeden Fall installieren, denn er soll auf den genannten Grafikkarten bis zu 50 Prozent höhere Bildraten liefern. Geringer, aber immer noch ordentlich, fällt der Performance-Zuwachs beim Open-World-Spiel Assassin's Creed Origins aus – AMD spricht hier von bis zu 13 Prozent beziehungsweise bis zu 16 Prozent (RX 580/RX Vega 56).

Im Treiber-Optionsmenü "Radeon-Einstellungen" kommt mit dem 17.10.2 ein neuer Menüpunkt hinzu, über den man die Grafikkarte zum Ausführen von 3D-Grafik oder universeller Berechnungen optimieren kann. Was der Schalter technisch genau bewirkt, hat AMD nicht mitgeteilt. Die Option soll zumindest nur bei Grafikkarten der Serien Radeon RX 500, RX 400, Radeon R9 390, Radeon R9 380, Radeon R9 290 und Radeon R9 285 einen Effekt haben.

Wolfenstein II: The New Colossus (21 Bilder)

(Bild: Bethesda)

Der 17.10.2 behebt auch noch einige Fehler: So soll etwa Playerunknown's Battlegrounds bei bestimmten Spielstellen keine Bildfehler mehr zeigen, wenn das Spiel in der Grafikqualität "ultra" läuft. Das im Treiber integrierte Tuning-Tool Radeon Wattman soll die eingestellte GPU-Spannung jetzt zuverlässig übernehmen. Das Strategiespiel Hearts of Iron IV soll nun stabiler laufen. Und nach einer Upgrade-Installation soll die Deinstallations-Funktion nicht mehr einfach so aus "Apps und Funktionen" verschwinden.

Der Treiber unterstützt die Radeon-Grafikkartenfamilien ab der Serie Radeon R5 200, dazu die Serien Radeon HD 7700 bis HD 79000 und Radeon HD 8500 bis HD 8900. Er steht auf der AMD-Website zum Download bereit. (mfi)

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