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AMDs neue Grafiktreiber-Generation Omega: Neue Funktionen, weniger Fehler, 5K-Support

AMDs Omega-Grafiktreiber bringt endlich Downsampling für Spieler, verbessert die Wiedergabe von HD-Videos und behebt zahlreiche Fehler.

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Der Omega-Treiber behebt viele kritische Probleme - hier die wichtigsten zehn.

(Bild: AMD)

AMD hat mit der Omega-Edition eine neue Generation von Grafiktreibern eingeführt. Sie unterstützt neue Funktionen wie Downsampling und behebt zahlreiche Fehler, die Nutzer teils über Jahre hinweg nervten. Dazu soll der Omega-Treiber bei Radeon-Grafikkarten bis zu 19 Prozent mehr Performance entlocken, bei APUs spricht AMD sogar von bis zu 29 Prozent.

Im Gespräch mit c't erklärte der für den Treiber zuständige Software-Manager Terry Makedon, dass man die Entwicklung des Treibers vor mehr als acht Monaten begonnen habe. Makedon zufolge ist der Omega-Edition ein Meilenstein, der zeigen soll, wie ernst man die Treiberentwicklung nehme. Die Neuerungen fließen in sämtliche nachfolgenden Versionen ein.

Die wichtigste neue Funktion ist "Virtual Super Resolution" (VSR) – ein Downsampling-Algorithmus, der ähnlich funktioniert wie Nvidias mit der GTX-900-Serie eingeführte Dynamic Super Resolution. Aktiviert man VSR, lassen sich auch Auflösungen einstellen, die die Maximalauflösung des verwendeten Displays übersteigen. Stellt man auf einem Full-HD-Display etwa 4K ein, rendert die GPU den Bildinhalt in 4K und skaliert ihn folgend auf Full HD herunter.

Der Vorteil: VSR glättet die Kanten (Supersampling) von 3D-Objekten auch in Spielen, die eigentlich keine oder nur minderwertige Kantenglättung unterstützen. Allerdings kostet VSR viel Leistung und Videospeicher. Im deutschen Treiber aktiviert man VSR mit einem Haken vor "GPU-Herunterskalierung aktivieren".

VSR funktioniert zunächst nur auf den Grafikkarten Radeon R9 285, R9 290 und R9 290X. Laut Terry Makedon sollen aber auch andere AMD-GPUs die Funktion unterstützen, dies erfordere allerdings aufgrund älterer Display-Engines weitere Anpassungen an den Display-Treiber.

Downsampling lässt sich nun im Treiber einstellen, zunächst nur für die Radeon R9 285, 290 und 290X.

(Bild: c't)

Auch die Qualität der Video-Wiedergabe will AMD verbessert haben. Blu-rays sollen sich nun auch mit leistungsschwachen APUs ruckelfrei wiedergeben lassen (auf APUs mit HD-7000-GPUs). Ein optimierter Algorithmus soll bei der Wiedergabe komprimierter Videos weniger Artefakte zeigen und sie außerdem qualitativ besser hochskalieren können.

Laut Makedon sorgt eine Kombinmation der Techniken Fluid Motion Video, Detail Enhancement und Adaptive Upscaling dafür, dass Full-HD-Videos auf Ultra-HD-Displays nah an die Qualität von echten 4K-Videos kommen. Dafür braucht man eine Grafikkarte des Typs Radeon R7 260 oder stärker.

Der Omega-Treiber soll außerdem für Dual-GPU-Gespanne ein verbessertes Frame-Pacing bei bestimmten Spielen bieten, um Mikroruckeln zu vermeiden; etwa bei Batman Arkham Origins, Metro, Tomb Raider, Watch Dogs, Far Cry 3 und Sniper Elite 3. Außerdem unterstützen FirePro- und Radeon-R-Grafikkarten nun auch 5K-Displays mit 5120×2880 Bildpunkten mit 60 Hz. Dadurch lassen sich nun auch Apples 5K-iMac unter Windows 8.1 in seiner nativen Auflösung betreiben und auch Dells UltraSharp UP2715K funktioniert mit 60 Hz. Das Underscan-Problem bei angeschlossenen HDMI-Displays will AMD in einem kommenden Treiber beheben.

In Civilization Beyond Earth sorgt 4K-Downsampling auf Full-HD-Displays für einen größeren Sichtbereich.

(Bild: AMD)

(mfi)