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ARD und ZDF wollen auf die DVB-H-Plattform von Mobile 3.0

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ARD und ZDF wollen rechtzeitig zur Endrunde der Herren-Fußballeuropameisterschaft 2008 mit ihren Programmen auf der DVB-H-Plattform des Konsortiums Mobile 3.0 vertreten sein. Die Nutzer sollen für die Programme keine inhaltsbezogenen Entgelte zahlen, heißt es in einer Mitteilung. Der Vertrag zwischen ARD, ZDF und Mobile 3.0 läuft zunächst über zwei Jahre im Rahmen des DVB-H-Pilotprojektes der Landesmedienanstalten.

Ende November hieß es in Medienberichten, dass der Beginn der Fußball-EM-Endrunde als Starttermin für DVB-H wohl nicht eingehalten werden könne. Zuvor hatten die Landesmedienanstalten vor Verzögerungen gewarnt. Sie bemängelten, dass das mit dem Betrieb der Plattform betraute Konsortium Mobile 3.0 um Hubert Burda Media, Georg von Holtzbrinck sowie MFD die geforderten Vorschläge für die Belegung der 16 Kanäle und entsprechende Verträge nicht rechtzeitig vorlegen konnte.

Um die Lizenz für den Betrieb der neuen Handy-TV-Plattform zu erhalten, muss Mobile 3.0 nach einer Fristverlängerung nun bis Ende dieses Jahres eine Belegungsliste mit den teilnehmenden Sendern vorlegen. Erst dann wollen die zuständigen Landesmedienanstalten ihre Zustimmung für den dreijährigen Testbetrieb des DVB-H-Netzes geben. (anw)