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ARM-Netbook mit Android unterbietet Atom-Modelle

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Die Idee klingt gut: Jetzt haben sich in der Open Handset Alliance schon so viele Hersteller zusammengeschlossen, um ein auf kleine Geräte zugeschnittenes Betriebssystem mit praxisgerechtem Browser und vielen Anwendungen auf die Beine zu stellen, da kann man es doch auch für Netbooks adaptieren, um nicht mühsam alleine an Linux-Varianten schrauben zu müssen. Nun hat der hierzulande unbekannte chinesische Hersteller Skytone ein Android-Netbook mit ARM-Prozessor für rund 250 US-Dollar angekündigt, wie Computerworld.com berichtet. Erste Prototypen des Alpha 680 sollen im Juni erscheinen, Seriengeräte im Herbst. Ob das Netbook in Europa erhältlich sein wird, ist allerdings noch nicht klar, denn Firmengründer Nixon Wu hat eher die Märkte in Afrika oder Asien im Auge.

Das Alpha 680 hat ein 7-Zoll-Display mit 800 × 480 Punkten. Der ARM11-Prozessor läuft mit 533 MHz Taktrate und bekommt 128 oder 256 MByte Speicher. Statt einer Festplatte ist eine SSD mit 1 bis 4 GByte eingebaut, zusätzlich ein Speicherkartenslot. USB, LAN und WLAN gehören zur Grundausstattung, ein UMTS-Modul lässt sich einbauen. Das Gehäuse ist 21,5 cm × 15 cm groß und 3 cm dick. Die Prototypen wiegen laut Wu knapp unter 700 Gramm und haben eine Akkulaufzeit zwischen zwei und vier Stunden. Android laufe schon gut und spiele beispielsweise YouTube-Flash-Videos problemlos ab, von den Anwendungen aus dem Android Market liefen derzeit etwa vier Fünftel.

Auch andere Hersteller überlegen, Netbooks mit Android auszustatten, darunter HP, Dell und Asus. Freescale will hingegen ARM-Netbooks vorstellen, die mit einem Xandros-Linux arbeiten. (jow)