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ARM-Netbooks von Acer, Asus, Samsung und Toshiba

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Schon zum Jahresende wollen einige Hersteller, darunter Acer, Asus, Samsung und Toshiba, weitere Notebooks mit ARM-Prozessor auf den Markt bringen, zitiert die taiwanische Digitimes Quellen aus der Industrie. Den hauptsächlichen Vorteil dieser Gerätegeneration gegenüber den bisherigen sehen die Hersteller demnach in den schnelleren ARM-Prozessoren mit vier Kernen (wie der Nvidia Kal-El ), größeren Speichern und verbesserten User-Interfaces. Bisherige ARM-Notebooks wie das Toshiba AC100 oder Lenovo Ideapad U1 seien aufgrund schwacher Nachfrage schnell wieder vom Markt verschwunden oder nur in wenigen Ländern überhaupt verkauft worden.

Wer allerdings hofft, dass mit dem verbesserten Userinterface automatisch die ARM-Version von Windows 8 gemeint ist, dürfte enttäuscht werden, denn zum Betriebssystem äußerte sich nur ein Hersteller: Asus will ein 13-Zoll-Notebook mit ARM herausbringen, das unter Android läuft. Auch dürften MeeGo oder Chrome OS in Frage kommen, gerade wenn es darum geht, dass die ARM-Notebooks billiger als die x86-Netbooks mit Windows Starter sein sollen. Laut Digitimes wollen die Hersteller die Geräte für unter 299 US-Dollar in den Markt bringen.

Den Netbook-Preiskampf hatte Asus auf der Computex eingeläutet: Der Eee PC X101 mit einem speziellen Billig-Prozessor von Intel und MeeGo soll 199 US-Dollar kosten. (jow)