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ARM-Server-Entwicklersystem für 600 US-Dollar mit Opteron

Die britische Firma SoftIron kündigt den kompakten ARMv8-Rechner Overdrive 1000 mit Opteron A1100, 8 GByte DDR4-Speicher und Festplatte für Programmierer an.

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SoftIron Overdrive 1000 mit AMD Opteron A1100

Norman Fraser zeigt das SoftIron Overdrive 1000 mit AMD Opteron A1100.

(Bild: SoftIron)

Auf der openSUSE Conference oSC16 hat SoftIron-CEO Norman Fraser das Entwicklersystem Overdrive 1000 mit AMD Opteron A1100 vorgestellt. In der kompakten Box für 599 US-Dollar stecken außer dem AMD-Prozessor mit vermutlich vier ARMv8-Kernen noch 8 GByte DDR4-SDRAM und eine 1-TByte-Festplatte. Darauf ist openSUSE LEAP vorinstalliert.

Das Gerät soll man ab sofort bei SoftIron bestellen können, derzeit findet sich aber auf der Webseite als einziges Produkt der Overdrive 3000, ein Rack-Einschub ebenfalls mit Opteron A1100 für 2495 US-Dollar zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten. Darin steckt eine Octo-Core-Version des Opteron A1100 samt 16 GByte DDR3-SDRAM; außerdem sind die beiden 10-Gigabit-Ethernet-Ports des ARMv8-SoCs nutzbar.

Beim Overdrive 1000 gibt es nur Gigabit Ethernet. Das System bootet nach SBSA-Spezifikation mit einer UEFI-Firmware.

Kürzlich hatte LeMaker das kompakte Board "Cello" gemäß 96Boards-EE-Spezifikation angekündigt, das einen Opteron A1120 mit zwei DDR3-SO-DIMMs, 2 × SATA, PCIe 3.0 x16 und Gigabit Ethernet verbindet. Es soll 299 US-Dollar kosten, Vorbestellungen sollen innerhalb der nächsten Tage ausgeliefert werden.

Ob das 2015 von AMD angekündigte Huskyboard noch erscheint, ist derzeit unklar. (ciw)