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ARM öffnet seine Prozessoren weiter für Forscher

Ab 2020 sollen Hochschulen und Forschungsabteilungen einfacher und kostenlos mit ARM-Prozessorkernen arbeiten können.

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ARM Cortex-A65 (Ausschnitt)

(Bild: ARM)

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Der CPU-Entwickler ARM verdient sein Geld mit Lizenzgebühren, die andere Firmen für die Nutzung etwa von Prozessor- und Grafikkernen in ihren eigenen Systems-on-Chip bezahlen. Früher mussten die Entwickler schon für den Zugriff auf ARMs geistiges Eigentum (Intellectual Property, IP) Geld ausgeben, bevor sie überhaupt mit ihrer Arbeit anfangen konnten. Im Rahmen des Programms ARM Flexible Access ist das nun bei vielen gängigen IP-Cores nicht mehr nötig, sondern man zahlt erst, wenn die verwendete ARM-Technik tatsächlich auch in einem fertigen Chip (oder in einem FPGA) zum Einsatz kommt.

Mit ARM Flexible Access for Research ermöglicht ARM nun auch Forschungsinstituten den kostenlosen Zugriff auf IP-Cores sowie auf bestimmte Dienstleistungen. Das war schon bisher in gewissem Umfang möglich (ARM Research Enablement/ARM DesignStart for University), doch ab 2020 soll der Online-Abschluss einer Standard-Nutzungsvereinbarung (End-User License Agreement/EULA) genügen. Möglicherweise reagiert ARM mit Flexible Access for Research auf die schier erschlagende Fülle an RISC-V-Projekten an Universitäten.

(ciw)