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AT&T kappt 12.000 Stellen

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Der größte US-amerikanische Telecom-Konzern AT&T reagiert mit einem massiven Stellenabbau auf die wirtschaftliche Entwicklung. Bis zum Ende des kommenden Jahres würden rund 12.000 Jobs gestrichen, teilte das Unternehmen am heutigen Donnerstag in Dallas mit. Dies entspreche vier Prozent der Beschäftigten. Neben wirtschaftlichen Zwängen führte AT&T auch eine straffere Organisationsstruktur und veränderte Zusammensetzung des Geschäfts an. Wegen der erwarteten Abfindungszahlungen verbucht der Konzern den Angaben zufolge noch im vierten Quartal eine Belastung von 600 Millionen Dollar.

Das dritte Quartal hatte der exklusive Vertragspartner für iPhone-Nutzer in den USA noch mit einem Nettogewinn von 3,2 Milliarden Dollar abgeschlossen, ein Plus von knapp sechs Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz legte um vier Prozent auf 31,2 Milliarden Dollar zu. Schärfster Wettbewerber von AT&T im Mobilfunkgeschäft ist der Verizon-Konzern, der derzeit durch eine Übernahme zur Nummer eins der US-Mobilfunkbranche aufsteigt. Die Telekom-Tochter T-Mobile USA liegt auf Platz vier hinter Sprint-Nextel. AT&T selbst hatte zuletzt die Übernahme des Mobilfunkanbieters Centennial bekannt gegeben, der 1,1 Millionen Kunden im mittleren Westen und im Südosten der USA hat. (pmz)