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AT&T mit Gewinnsprung nach BellSouth-Kauf

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Der größte US-Telekommunikationskonzern AT&T hat im zweiten Quartal und den ersten sechs Monaten 2007 durch den Kauf des Konkurrenten BellSouth einen kräftigen Gewinn- und Umsatzanstieg verbucht. Das Mobilfunkgeschäft entwickelte sich glänzend. AT&T verzeichnete auch im Unternehmens-, Internet- und Fernsehbereich deutliche Zuwachsraten. Dagegen litt das Festnetzgeschäft wie bei allen Telekom-Unternehmen.

Die Resonanz der Kunden auf die Einführung des iPhone-Handys von Apple war nach Darstellung von AT&T-Konzernchef Randal Stephenson "beispiellos". Apple hatte das iPhone zwei Tage vor Ende des zweiten Quartals herausgebracht. AT&T, iPhone-Exklusiv-Vermarkter in den USA, hatte in dieser kurzen Zeit 146.000 iPhone-Kunden akquiriert. Mehr als 40 Prozent davon waren Neukunden. AT&T hat in der Berichtszeit die Zahl der Mobilfunkkunden um 1,5 Millionen auf 63,7 Millionen erhöht und war damit vor Verizon Wireless Branchen-Primus in den USA.

Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal um 86,9 Prozent auf 29,5 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen am Dienstag in San Antonio mit. Der massive Umsatzanstieg sei auf den Kauf von BellSouth zurückzuführen. Der Quartalsgewinn erhöhte sich um 60,6 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie betrug angesichts der stark erhöhten Zahl der AT&T-Aktien 47 (Vorjahr: 46) Cent. AT&T erhöhte den Halbjahresumsatz um 85,4 Prozent auf 58,4 Milliarden Dollar und den Gewinn um 76,8 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar oder 92 (83) Cent je Aktie. (dpa) / (jk)