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AT&T verdoppelt nach Übernahmen Umsatz und Gewinn

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Der größte amerikanische Telekommunikations-Konzern AT&T hat nach Übernahmen Umsatz und Gewinn im ersten Quartal jeweils fast verdoppelt. Der Gewinn kletterte von 1,4 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf 2,8 Milliarden Dollar (2,06 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am heutigen Dienstag in San Antonio (US-Bundesstaat Texas) mitteilte. Der Quartalsumsatz wuchs von 15,8 auf 29 Milliarden Dollar; auf vergleichbarer Basis ergab sich allerdings nur ein Umsatzplus von 1,7 Prozent. Besonders die vielen neuen Mobilfunkkunden hätten zu dem Ergebnis beigetragen. Der Konzern setzt zudem weiter auf beschleunigtes Wachstum bei Breitbandverbindungen und Videodiensten.

Für die Zuwächse sorgten vor allem die Übernahmen des Telefonkonzerns BellSouth – für 81 Milliarden Dollar – und des größten Mobilfunkanbieters in den USA, Cingular Wireless. Der Gewinn pro Aktie legte auf 0,45 US-Dollar zu (Vorjahr: 0,37 US-Dollar), teilte der Branchen- Primus weiter mit. AT&T lag über den Prognosen der von Thomson Financial befragten Analysten. Aus Fusionen erwartet AT&T Synergieeffekte von bis zu 2,4 Milliarden Dollar im Jahr 2007. Die von der Übernahme von BellSouth erwarteten Synergieeffekte sollten früher als geplant erzielt werden und 2007 zwischen 800 Millionen und 1,2 Milliarden Dollar liegen.

Die AT&T Inc. mit Sitz in San Antonio, die früher als SBC Communications firmierte, hatte im vierten Quartal des Vorjahres die ehemalige AT&T Corporation für 16,5 Milliarden Dollar übernommen und dann den bekannteren Firmennamen AT&T für die Nachfolgegesellschaft gewählt. (dpa) / (vbr)