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ATI renoviert Chipsätze mit integrierter Grafik

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Der Grafikspezialist ATI hat am gestrigen Mittwoch die Pentium-4-Chipsätze IGP PRO 9100 und IGP PRO 9000 vorgestellt, Nachfolger der im vorigen Juni eingeführten und bisher wenig verbreiteten IGP 9100 und IGP 9000. Beide unterstützen alle Pentium-4- und Celeron-Modelle mit FSB400, FSB533 sowie FSB800; eine Grafikkarte lässt sich per AGP-8X nachrüsten. Der IGP PRO 9100 verfügt über ein zweikanaliges Speicher-Interface, das mit bis zu 4 GByte PC3200-Speicher (DDR400) bestückt werden kann. Eine Liste der validierten Module stellt ATI bereit. Beim IGP PRO 9000 steht nur ein Speicherkanal zur Verfügung. Die Southbridge hat unter Anderem 8 USB-2.0-Ports, zwei ATA-Anschlüsse, RAID und einen LAN-Port, aber FireWire fehlt.

Die integrierte Grafik hat zwei VGA-, einen DVI- und einen TV-Ausgang. Sie soll deutlich schneller als bisherige integrierte Grafikchips wie der Intel i865G oder Nvidia nForce2 arbeiten, was Tests mit dem Vorgänger (c't 25/03) durchaus bestätigten: Dabei erreichte der IGP 9100 etwa das Niveau des ATI Radeon 9200, wenn man beide Speicherkanäle bestückt. Er unterstützt allerdings nur DirectX 8.1. Mit aktuellen 3D-Grafikchips hält der IGP 9100 damit zwar nicht mit, aber er erlaubt es einer weiteren Spiele-Generation, flüssig auf den vornehmlich im mittleren und unteren Preissegment angesiedelten Boards und PCs mit dem IGP 9100 abzulaufen. Entsprechende PCs will beispielsweise Packard Bell anbieten. (jow)