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AVM Fritzbox 6660: Jenseits der Gigabit-Grenze

Das Router-Modell 6660 Cable ist für die Gigabit-Zukunft gerüstet: Es ist die erste Fritzbox mit dem neuen Wi-Fi-6-WLAN und einem NBase-T-Ethernet-Port.

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Gewohntes Design, flotterer Port: AVMs Fritzbox 6660 liefert als erster Router des Berliner Herstellers mehr als 1 GBit/s an Geräte im LAN.

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AVM feiert eine Premiere: Die gestern angekündigte Fritzbox 6660 Cable ist das erste Modell des Berliner Routerherstellers, das auf dem Twisted-Pair-Kabel die Gigabit-Grenze durchbricht. Außerdem ist die neue WLAN-Spezifikation Wi-Fi 6 (IEEE 802.11ax) mit von der Partie.

Das Internet holt die Fritzbox 6660 per DOCSIS 3.0/3.1 ins Haus: Das eingebaute Modem bündelt bis zu 32 Downstream- und bis zu 8 Upstream-Träger, was auf maximal 6 GBit/s Downstream- und bis zu 1 GBit/s Upstream-Rate hinausläuft. Ein NBase-T-Port ist nun auch mit an Bord. Neben vier klassischen Gigabit-Ethernet-Ports liefert er bis zu 2,5 GBit/s. Zwar wären hier auch 5 oder 10 GBit/s möglich gewesen, AVM begründet die Entscheidung für die kleinste NBase-T-Stufe aber mit den zukünftig zu erwartenden Tarifen der Kabelprovider.

Gleichzeitig kommt die Fritzbox 6660 als erstes AVM-Modell mit der neuen WLAN-Spezifikation Wi-Fi 6. Sie implementiert höhere Modulationsschemata wie QAM1024 sowie parallelen Kanalzugriff durch mehrere Benutzer per OFDMA und Multi-User-MIMO. Das steigert die Summendatenrate in der Funkzelle und ergibt so mehr Durchsatz für alle.

AVM hat für jedes Band zwei Antennen integriert, sodass sich eine maximale, standardkonforme Bruttodatenrate von 600 MBit/s bei 2,4 GHz ergibt. Im 5-GHz-Band sollen es 2400 MBit/s sein. Zwar würden zusätzliche Antennen mehr Bruttodatenrate ermöglichen, AVM möchte mit der Fritzbox 6660 Cable aber hauptsächlich Durchschnittsnutzer ansprechen und verweist alternativ auf das aktuelle DOCSIS-Flaggschiff 6591 Cable.

In puncto Telefonie und Peripherie ist die Fritzbox 6660 etwas knapper bestückt als die Fritzbox 6590: Sie hat analogen Anschluss für ein Telefon oder ein Faxgerät. Weitere Geräte bedient die Box nur per DECT (Schnurlostelefone) oder über ihren VoIP-Server (IP-Telefone in LAN und WLAN). Für zusätzliche Peripherie steht an der Box ein USB-2.0-Anschluss zur Verfügung. Auch hier erklärte AVM, dass der Port den Anforderungen von Durchschnittsnutzern genüge, weshalb USB 3.0 nicht an Bord sei.

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Der Marktstart soll in der zweiten Jahreshälfte erfolgen, eine genauere Zeitangabe wollte AVM nicht nennen. Auch zum Preis, der Leistungsaufnahme, den verwendeten Prozessoren und deren Speicherausstattung konnte AVM noch keine Angaben machen. (amo)