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AVM: Neue Fritzboxen für Kabel-TV und Glasfaserkabel

AVM hat auf der Angacom die Fritzboxen 6590 Cable sowie die auf FTTH-Zugänge ausgelegte 5490 vorgestellt.

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(Bild: AVM)

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AVMs neue Flagschiffe für Kabel-TV und Glasfaser haben Dualband-WLAN an Bord und spannen lokale Netze per Gigabit-Ethernet auf. Außerdem demonstriert das Unternehmen auf der vom 9. bis 11. Juni 2015 laufenden Fachmesse Angacom in Köln die noch nicht erhältliche Fritzbox 4080.

Die neue Fritzbox 6590 Cable soll dank 32x8-Kanalbündelung eine Download-Geschwindigkeit von 1,7 GBit/s übers TV-Kabel erreichen. In Senderichtung seien damit 240 MBit/s möglich, schreibt AVM in seiner Mitteilung. Die WLAN-Basisstation der 6590 überträgt im 2,4-GHz-Band bis zu 800 MBit/s, was AVM durch einen proprietären Turbo-Modus mittels QAM256-Modulation erreicht. Bei 5 GHz gibt AVM die WLAN-Geschwindigkeit der 6590 mit 1,73 GBit/s brutto an (IEEE 801.11ac Wave 2). Der WLAN-Router nutzt dafür auf beiden Bändern vier getrennte Datenströme und bedient per Multi-User-MIMO parallel mehrere Clients (4x4 MU-MIMO). Über den in der Fritzbox eingebauten DVB-C-Tuner überträgt die 6590 das Kabel-TV-Programm zudem ins Heimnetz.

Die Fritzbox 5490 ist für schnelle Glasfaseranschlüsse ausgelegt, wie man sie jedoch nur vereinzelt in Deutschland findet.

(Bild: AVM)

Auf der Messe zeigt AVM auch die neue, auf Glasfaseranschlüsse ausgelegte Fritzbox 5490. Sie lässt sich an FTTH-Anschlüssen (Fiber to the Home) mittels Punkt-zu-Punkt-Technik betreiben, über die man in Active Optical Networks (AON) gelangt. Lokale Netze baut sie über Gigabit-Ethernet auf und die WLAN-Basisstation funkt im 2,4- und 5-GHz-Band gemäß IEEE 802.11n sowie IEEE 802.11ac. Dabei erreicht sie 450 MBit/s brutto bei 2,4 GHz und 1,3 GBit/s brutto im 5-GHz-Band. Das Gerät lässt sich durch den Internet-Provider mittels der CPE-WAN-Management-Protokolle TR-069 und TR-104 verwalten und provisionieren.

Wie bei den meisten anderen Fritzbox-Modellen haben sowohl die Fritzbox 6590 Cable als auch die 5490 eine Telefonanlage samt aller nötigen Anschlüssen für Analog-, ISDN- und IP-Telefone an Bord. Schnurlose Telefone und Smart-Home-Geräte des Herstellers lassen sich über die DECT-Basisstation mit den Geräten koppeln.

Der Fritzbox 4080 fehlt zwar das eingebaute Modem. Ansonsten bietet sie aber alles, was man von AVM-Routern gewohnt ist.

(Bild: AVM)

Auf dem AVM-Stand (Halle 10.1, Stand Q10) ist auch die noch nicht erhältliche Fritzbox 4080 zu sehen: Ähnlich wie die kleine 4020 besitzt auch sie kein eingebautes Modem. Im Unterschied zur 4020 funkt die 4080 jedoch sowohl über 2,4 als auch über 5 GHz, beherrscht Multi-User-MIMO mit 4 Streams und besitzt einen Gigabit-Ethernet-Switch mit 4 Port sowie einen ebenso schnellen WAN-Port. Außerdem lassen sich zwei analoge Telefone sowie ISDN-Geräte anschließen und schnurlose Telefone über die DECT-Basisstation des Routers koppeln. WLAN-seitig erreicht die 4080 im 2,4-GHz-Band bis zu 800 MBit/s brutto, was wie bei der 6590 dem QAM256-Modulationverfahren geschuldet ist. Im 5-GHz-WLAN soll das Gerät 1,7 GBit brutto pro Sekunde übertragen können. AVM will die Fritzbox 4080 ab dem zweiten Halbjahr 2015 für 250 Euro verkaufen. (rek)