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AVM bringt Fritz!Box 7330 auf den Markt

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Der Netzwerkausrüster AVM bringt die zur vergangenen CeBIT vorgestellte Fritz!Box 7330 auf den Markt, gab das Unternehmen nun bekannt. Das laut AVM für Einsteiger gedachte Gerät verbindet sich über ein eingebautes ADSL2+/ADSL-Modem mit dem Internet und baut lokale Netze über je einen Gigabit- und einen Fast-Ethernet-Port sowie über seinen WLAN-Access-Point auf. Die Basisstation spannt Funknetze allerdings nur im überlaufenen 2,4-GHz-Band gemäß IEEE 802.11 mit bis zu 300 MBit/s brutto auf. Die eingebaute DECT-Basisstation unterstützt bis zu 6 Schnurlostelefone.

(Bild: AVM)

Über seine zwei USB-2.0-Ports lassen sich Speichermedien, Drucker und UMTS-Modems anschließen: Angeschlossene Speichermedien stellt die 7330 im lokalen Netzwerk als Netzwerkspeicher (NAS) bereit und verteilt dort gespeicherte Musik und Videos über einen Medienserver im LAN. USB-Drucker stellt der Router über einen Druckserver ins Netz, ein per USB angeschlossener optionaler UMTS-Sticks erweitert das Gerät um einen Internetzugang per Mobilfunk. Außerdem verbindet sich das Gerät über WebDAV auch zu Onlinespeichern und unterstützt neben IPv4 das kommende Internet-Protokoll IPv6 (Dual-Stack).

Gegenüber AVMs aktuellem Flaggschiff Fritz!Box 7390 fehlen der 7330 drei Gigabit-Ethernert-Ports und die Dualband-taugliche WLAN-Basisstation, mit der man dem WLAN-Gedränge bei 2,4-GHz aus dem Weg gehen kann. Die 7390 besitzt zudem 512 MByte internen Speicher, den sie übers Netz bereitstellt, und erweitert als DECT-Repeater die Reichweite schnurloser Telefone. Im Unterschied zur 7330 besitzt sie einen Anschluss für ISDN-Geräte sowie zwei für analoge Telefone, Fax-Geräte oder Anrufbeantworter. Ansonsten gleichen sich beide Geräte bei der Telefonie: Sie vermitteln Gespräche über das analoge Festnetz und per VoIP, koppeln bis zu sechs Mobilteile mit der DECT-Basisstation, senden und empfangen Fax-Nachrichten und stellen fünf Anrufbeantworter bereit.

AVM verlangt für die Fritz!Box 7330 150 Euro, für die Fritz!Box 7390 zahlt man im Internet derzeit etwa 220 Euro. (rek)

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