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Ab 2010 wieder kräftiges Wachstum im PC-Markt

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Gute Nachrichten zum Jahresende verbreitet die Marktforschungsfirma IDC: Nach ihren Schätzungen werden bis zum 31.12.2009 trotz der Wirtschaftskrise weltweit 291,4 Millionen Desktop-PCs und Notebooks verkauft worden sein, also 1,3 Prozent mehr als 2008 (287,6 Millionen). 2010 soll die Wachstumsrate wieder in den zweistelligen Bereich springen, nämlich auf 10,3 Prozent (321,4 Millionen Stück). 2011 und 2012 erwartet IDC dann noch etwas kräftigeres Wachstum von jeweils rund 12 Prozent, sodass 2012 erstmals mehr als 400 Millionen PCs Käufer finden. Wenn diese Prognose zutrifft, würde sich die Stückzahl der jährlich verkauften stationären und mobilen Rechner zwischen 2005 und 2012, also innerhalb von sieben Jahren, fast genau verdoppeln. Für 2013 erwartet IDC einen leichten Rückgang des Wachstums auf 10,3 Prozent, sodass 444 Millionen Einheiten abgesetzt werden.

Die Zahl der Mobilrechner übertrifft schon jetzt die Zahl der Desktop-PCs deutlich, 2013 sollen 70 Prozent aller verkauften PCs – also rund 312 Millionen Stück – Notebooks oder Netbooks sein. Die letztgenannte Produktkategorie wird laut IDC erheblich zum Stückzahlwachstum beitragen, aber auch zum Preisverfall. Genau wie Gartner erwartet IDC, dass sich die Wachstumskurve der Netbooks abflacht.

Wichtige Wachstumstreiber sind die privat genutzten (Mobil-)Rechner sowie die Märkte in den bisher erst dünn mit Computern bestückten Ländern, also auch in Entwicklungs- und Schwellenländern. (ciw)