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Abgas-Skandal: Autohersteller reichen Pläne für Software-Updates beim KBA ein

Das Kraftfahrt-Bundesamt will nun prüfen, ob die neuen Programmfunktionen zur besseren Entfernung von Schadstoffen genehmigt werden können.

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Abgas-Skandal: Autohersteller reichen Pläne für freiwillige Software-Updates beim KBA ein

(Bild: dpa / Ina Fassbender )

Die deutschen Autohersteller haben nach eigenen Angaben ihre Konzepte für die freiwilligen Updates von Abgas-Software für ältere Dieselwagen fristgerecht fertiggestellt. Vom 1. September an will das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nun prüfen, ob die neuen Programmfunktionen zur besseren Entfernung von Schadstoffen genehmigt werden können. Die Hersteller hatten solche Updates teils selbst angeboten, um den Stickoxid-Ausstoß zu senken.

Aus dem Volkswagen-Konzern hieß es, die Planungen seien in diesem Punkt inzwischen für alle fraglichen Modelle abgeschlossen: "Die Anträge zur Prüfung und Freigabe der Software-Updates werden dem Kraftfahrt-Bundesamt fristgerecht bis zum 01.09.2018 eingereicht."

Auch Daimler erklärte, das Unternehmen werde alle versprochenen Updates zum Beginn des Septembers vorlegen. BMW berichtete, das Unternehmen habe die Programm-Entwicklung zur Jahresmitte termingerecht beendet und mittlerweile "alle notwendigen Unterlagen eingereicht". Opel erklärte, bei der Abgabe seines Update-Konzepts ebenfalls pünktlich zu sein. "Wir haben alle Maßnahmen fristgerecht beim KBA eingereicht."

Chronologie des Abgas-Skandals (59 Bilder)

Mitte September 2015:  Die US-Umweltschutzbehörde EPA beschuldigt den Volkswagen-Konzern, Diesel-PKWs der Baujahre 2009 bis 2015 mit einer Software ausgestattet zu haben, die die Prüfungen auf US-amerikanische Umweltbestimmungen austrickst. Zu ähnlichen Untersuchungsergebnissen ist auch das California Air Resources Board (CARB) gekommen. Beide Behörden schicken Beschwerden an VW. (Im Bild: Zentrale der EPA in Washington D.C.)
(Bild: EPA
)

(anw)

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