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Abgespeckte Jornadas von HP

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Hewlett Packard hat die Absicht, auf der CeBIT eine kleinere Version seines PocketPC für das mittlere Preissegment vorzustellen. Der Jornada 525 ist an sich kein neues Gerät, sondern eher ein mit günstigeren Bauteilen versehener Jornada der 540er-Reihe. So hat man bei diesem Modell auf das teure High-Colour-Display verzichtet, und stattdessen eines mit 256 Farben eingesetzt. Für die große Masse der Anwender dürfte die Farbtiefe ohnehin eine eher untergeordnete Rolle spielen. Ärgerlicher ist da schon die Sparmaßnahme an der Docking-Station. Statt mit USB ist eine Synchronisation jetzt nur noch über einen langsameren seriellen Anschluss möglich. Auch das solide Metallgehäuse des 545er musste einem Plastikgehäuse ohne Schutzklappe weichen. Immerhin sinkt dadurch aber das Gewicht von 260 auf 230 Gramm. Die übrigen technischen Daten sind identisch mit denen eines Jornada 545. Der Handheld soll Mitte April zu einem Listenpreis von 800 Mark in die Läden kommen.

Eine weitere Light-Version, allerdings mit Tastatur, plant HP mit seinem Jornada 710 anzubieten. Der Handheld-PC ist baugleich mit dem vor einigen Monaten vorgestellten Jornada 720, verzichtet jedoch auf ein eingebautes Modem. In die Erweiterungsschächte vom Typ Flash I und PCMCIA II sollen aber, um dieses Manko wieder wettzumachen, diverse Kommunikationsgeräte eingesetzt werden können. Der mit dem WinCE 3.0-Derivat "Handheld PC 2000" betriebene Kleinstrechner ist mit einer Reihe von Anwendungen ausgestattet, darunter Pocket Powerpoint und Pocket Access. Der Listenpreis für den Handheld soll 1700 Mark betragen. (dal)