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Absprachen gegen Apple Pay & Co.?– Durchsuchung bei Schweizer Banken

Schweizer Banken sollen sich abgesprochen haben, internationale Angebote fürs Mobile Payment zu boykottieren. Das jedenfalls vermuten Wettbewerbshüter.

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Apple Pay

(Bild: dpa, Monica Davey)

Wegen des Verdachts von Absprachen bei Bezahl-Apps haben Wettbewerbshüter mehrere Banken und Kreditkartenfirmen in der Schweiz durchsucht. Gegenstand des Verfahrens sei ein mutmaßlicher Boykott mobiler Bezahllösungen internationaler Anbieter wie Apple Pay und Samsung Pay, teilte die Wettbewerbskommission (Weko) am Donnerstag mit. Es bestehe der Verdacht, dass Finanzinstitute sich abgesprochen hätten, um die Schweizer Lösung Twint zu bevorzugen.

Betroffen von der Razzia waren die Banken Credit Suisse und UBS, die Postfinance AG sowie die Kreditkartenfirmen Swisscard und Aduno. Die Institute wiesen die Vorwürfe als unbegründet zurück und betonten ihren Kooperationswillen mit den Behörden. "Wir sind überrascht über diese Untersuchung und überzeugt, dass die Anschuldigungen sich als unbegründet erweisen werden", teilte Credit Suisse mit. (mho)

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