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Acer Swift 7: Das "dünnste Notebook der Welt"

Gerade mal einen Zentimeter dick und 1,1 Kilogramm leicht ist das Acer Swift 7. Im kompakten Alu-Gehäuse stecken ein 13-Zoll-Display und ein brandneuer Intel Core-Prozessor. Zusätzlich bringt Acer vier weitere Notebooks der neuen Swift-Serie zur IFA mit.

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Acer Swift 7: Das "dünnste Notebook der Welt"

Flach, flacher, Acer Swift 7: Keinen Zentimeter mehr dick ist das auf der IFA gezeigte Notebook. Trotzdem soll es 9 Stunden durchhalten.

(Bild: Acer)

Weniger als einen Zentimeter oder exakt 9,98 Millimeter misst das neue Acer Swift 7 noch an der dicksten Stelle. Damit schnappt sich Acer fürs erste den Titel des dünnsten Notebooks und löst das einen halben Millimeter dickere HP Spectre ab. Mit dem hat es den 13,3-Zoll-Bildschirm mit IPS-Technik und Full-HD-Auflösung sowie das Gewicht von 1,1 Kilogramm gemein.

Die Prozessoren stammen aus Intels unlängst vorgestellter siebten Core-i-Generation alias Kaby Lake. Im Top-Modell wird wohl der Core i7-7Y75 mit 4,5 Watt TDP stecken, was dem Core m7 aus der letzten Intel-Generation (Skylake) entspricht. Die CPU hat zwei Kerne, die von 1,3 GHz Standardtakt auf maximal 3,6 GHz aufdrehen dürfen. Dazu gibt es 8 GByte Arbeitsspeicher und eine SSD mit 256 GByte Platz.

Auch aufgrund der Dünne des Geräts gibt es weder ein Touchdisplay noch höhere Auflösungen, die Technik bräuchte schlicht zu viel Platz. Robustes Gorilla-Glas vor dem Display und das komplett aus Aluminium bestehende Gehäuse sorgen für mehr Stabilität.

Gefunkt wird mit 11ac-WLAN über zwei Antennen und Bluetooth. Die Tastatur ist beleuchtet und weist einen spürbaren, wenn auch geringen Hub auf. An der rechten Gehäuseseite gibt es zwei USB-Typ-C-Anschlüsse, die auch zum Anschluss von externen Monitoren und zum Aufladen des Notebooks dienen. Ein Kopfhörer-Anschluss ist ebenfalls vorhanden, ein Slot für SD-Karten und andere Erweiterungsmöglichkeiten fehlen. Der Lithium-Polymer-Akku soll bis zu 9 Stunden halten.

Zu haben sein wird das Acer Swift 7 ab Ende September für rund 1300 Euro.

Unterhalb des Flaggschiffs bringt Acer zudem drei weitere Notebook-Modelle zwischen 400 und 800 Euro aus der neuen Swift-Reihe zur IFA mit. Auch sie sind vergleichsweise leicht und dünn, kommen dabei aber bei weitem nicht an das deutlich teurere Top-Modell heran.

Acer Swift Notebooks (16 Bilder)

Acer Swift 7

(Bild: Acer)

Das Swift 5 mit 14 Zoll großem IPS-Display bietet für 800 Euro eine Full-HD-Auflösung und Intel-Core-Prozessoren aus der siebten Generation. Welche genau verriet Acer vorab nicht. Zur Auswahl stehen Modelle mit bis zu 8 GByte Arbeitsspeicher und einer bis zu 512 GByte großen SSD. Die Tastatur ist ebenfalls beleuchtet, optional gibt es einen in das Touchpad integrierten Fingerabdruckscanner. Außer einem USB-Typ-C-Anschluss mit USB-3.1-Unterstützung gibt es zwei USB-A-Buchsen, einen HDMI-Ausgang, einen SD-Karten-Slot und einen Kopfhöreranschluss.

Der Akku soll rund zehn Stunden durchhalten. Das Notebook mit Metalloberseite bringt 1,4 Kilogramm auf die Waage und ist etwas über 14 Millimeter dick. Es soll ab November wahlweise in schwarz oder weiß erhältlich sein.

Im Swift 3 steckt ein mattes IPS-Display mit 14 Zoll Diagonale. Ansonsten ist die Hardware-Ausstattung vergleichbar mit dem Swift 5: Auch hier gibt es Full-HD-Auflösung, Intel-Core-CPUs, 11ac-WLAN, bis zu 8 GByte RAM und 512 GByte SSD-Speicher. Auch die Anschlüsse sind identisch. Der Fingerabdruckscanner ist hier Standard, ebenso wie die beleuchtete Tastatur.

Mit seinem matte Metallgehäuse wiegt das Modell 1,5 Kilogramm. Als Farben stehen Gold und Silber zur Wahl. Der Akku im 18 mm hohen Gerät soll ebenfalls zehn Stunden durchhalten. Bereits Ende September wird das Swift 3 ab 600 Euro erhältlich sein.

Das billigste Gerät in der Reihe wird das Swift 1 ab 400 Euro. Es kommt mit deutlich langsameren Intel Celerons und Pentiums ab November in den Handel. Die können auf 4 GByte RAM zugreifen, der interne eMMC-Speicher ist je nach Modell 64 oder 128 GByte groß. Über die Art und Auflösung des 14-Zoll-Bildschirms schweigt Acer noch.

Zwei herkömmliche USB-Buchsen, HDMI-Ausgang und SD-Karten-Slot stehen an der Gehäuseseite zur Verfügung. Bis zu 12 Stunden soll das 18 Millimeter dicke und 1,6 Kilogramm schwere Swift 1 durchhalten. (asp)