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IFA

Acer stellt Gaming-Displays mit 27 Zoll, 144 Hz und HDR400 vor

Acers neue 27-Zoll-Displays zeigen bis zu 144 Bilder pro Sekunde, arbeiten im weiten Farbraum DCI-P3 und unterstützen Hochkontrastinhalte nach HDR400.

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Acer Predator XB273K

Der Acer Predator XB273K zeigt auf 27 Zoll 3840 x 2160 Pixel mit 144 Bilder pro Sekunde, beherrscht HDR400 und verfügt über G-Sync. Er soll ab Januar 2019 verfügbar sein.

(Bild: Acer)

Acer erweitert die Predator-Serie um das Modell XB273K, das auf seiner Display-Diagonale von 27 Zoll 3840 × 2160 Pixel zeigt (4K, auch UHD genannt). Das IPS-Panel deckt laut Hersteller 90 Prozent des Farbraums DCI-P3 ab, der mehr Farben zeigt als der sRGB-Farbraum vieler günstiger Displays. Der Monitor ist zudem nach HDR400 spezifiziert, stellt also Hochkontrastinhalte dar und erreicht eine maximale Helligkeit von mindestens 400 cd/m2 HDR400.

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Mit Bildwiederholraten bis 144 Hz und einer Schaltzeit von 4 ms sollte ein flüssiges und scharfes Bild auch in Bewegungen möglich sein. Per G-Sync kann eine GeForce-Grafikkarte dem Display die Wiederholrate dynamisch vorgeben und somit ein Ruckeln oder Zerreißen des Bildes verhindern, etwa wenn die Frame-Rate schwankt. G-Sync lässt sich allerdings nicht mit HDR-Inhalten kombinieren – das gelingt erst mit G-Sync HDR, das der Predator laut Datenblatt nicht beherrscht. Seitliche Schutzblenden sollen störendes Streulicht und Reflexionen vorbeugen.

Auch der Nitro XV2735K zeigt 4K mit 144 Hz und HDR 400, nutzt aber FreeSync 2.

(Bild: Acer)

Nitro mit und ohne FreeSync 2

Die technischen Daten des günstigeren Schwestermodells Nitro XV273K sind praktisch identisch: 4K, IPS-Panel mit 90-prozentiger Abdeckung des Farbraums DCI-P3, 144 Hz, und HDR 400. Auch die Lichtschutzblenden bringt es mit. Zwei Unterschiede gibt es: Zum einen fällt die Reaktionszeit mit 1 ms niedriger als beim Predator aus. Zum anderen setzt der Nitro für die dynamische Bildsynchronisation auf AMDs FreeSync 2, das nur im Zusammenspiel mit neueren Radeon-Grafikkarten funktioniert und auch bei HDR-Inhalten greift.

Die Modelle Nitro XV272U und Nitro XF272U zeigen 2560 x 1440 Pixel.

(Bild: Acer)

Zwei Modelle mit WQHD-Auflösung 2560 × 1440 runden das Gaming-Portfolio nach unten ab. Im Nitro XV272U P steckt ein IPS-Panel, das weitere Blickwinkel als der Nitro XF272U P bieten soll. Dessen TN-Display soll aber kürzere Reaktionszeiten erreichen. Diese HDR400-Displays decken den DCI-P3-Farbraum zu 95 respektive 90 Prozent ab und zeigen ebenfalls bis zu 144 Bilder pro Sekunde.

Der G-Sync-komatible Predator XB273K soll im Januar 2019 für 1500 Euro in den Handel kommen. Für die drei Nitro-Monitore gibt Acer einen Marktstart im ersten Quartal 2019 an und nennt als Preise für den Nitro XV273K 1000 Euro, für den Nitro XV272U 500 Euro und für den Nitro XF272U 400 Euro. (bkr)

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