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Acht Landesregierungen protestieren gegen Jobabbau bei EDS

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Gegen den geplanten Stellenabbau bei dem IT-Dienstleister EDS haben die Regierungen von acht Bundesländern in einem Brief an den Mutterkonzern Hewlett-Packard (HP) protestiert. "Mit Verwunderung nehmen wir zur Kenntnis, dass rund ein Drittel der Belegschaft von EDS in Deutschland entlassen werden soll", schrieben die Vertreter der Landesregierungen nach Angaben der Senatskanzlei Bremen. Die Regierungen setzen sich dafür ein, dass das Unternehmen "in seiner derzeitigen Aufstellung erhalten" bleibt. Bundesweit beschäftigt EDS rund 4200 Mitarbeiter.

HP hatte nach der Übernahme im vergangenen Jahr angekündigt, im Zuge eines weltweiten Restrukturierungsprogramms in Deutschland Jobs zu streichen. Insgesamt sollen 1150 Arbeitsplätze wegfallen. Standortschließungen sind in Ludwigsburg, Leuna, Wuppertal, Essen und Köln geplant.

Das Unternehmen lege eine solide Bilanz vor und habe eine stabile Auftragslage vorzuweisen, hieß es in dem gemeinsamen Brief der Regierungen von Niedersachsen, Bremen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. "In der zur Zeit wirtschaftlich höchst schwierigen Situation sollte ein gesundes Unternehmen ein Eigeninteresse an Kontinuität und Bindung seiner Fachkräfte haben."

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(dpa) / (jk)