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Acht Xeons im Server

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Fujitsu Computer Systems konnte am 24. September in London seinen M800i-Server mit acht Pentium II Xeon erstmals in Europa vorstellen. Der Rechner läuft unter NT 4.0 Server, die Zertifizierung für UnixWare 7 ist in Vorbereitung. Bei der Muttergesellschaft in Japan arbeitet man mit Solarisx86 - eine bemerkenswerte Ost-West-Divergenz.

Fujitsus Lösung nutzt die Verbindungstechnik von Synfinity Interconnects, eine cache-koherente Systembuskopplung der Vierer-Knoten mit einer Übertragungsrate von 1,6 GByte/s in beiden Richtungen. Damit gehört die M8xxi zu Systemen, die auf der Non Uniform Memory Architecture(NUMA) basieren, soll aber dank der geringen Latenzzeit von 1,3 Mikrosekunden auf zusätzliche große Caches verzichten können - im Unterschied zu Lösungen von Data General oder Sequent.

Von Alternativen wie einer Bus-Hierachie etwa bei Unisys oder einer Cross-Bar-Technik, wie Axil sie bei seinem achtfach PentiumPro verwendet, habe man wegen zu hoher Kosten und der langen Entwicklungszeit bis zur Marktreife Abstand genommen.

Die bereits im Juli in Japan und von Fujitsus Tochter Amdahl auf der Comdex Enterprise 98 eingeführte M800i soll als Vierer-Version noch in diesem Monat zu haben sein. Die Erweiterung auf acht CPUs will Fujitsu noch in diesem Jahr nachliefern können. (rh)