Menü

Activision Blizzard übertrifft eigene Erwartungen

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 22 Beiträge

Spielehersteller Activision Blizzard hat für das vierte Quartal 2012 bessere Zahlen vorlegen können als ursprünglich erwartet. Geschätzt hatte das Unternehmen einen Quartalsumsatz von etwa 1,48 Milliarden US-Dollar – tatsächlich waren es dann doch rund 1,77 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch rund 1,41 Milliarden Dollar umgesetzt. Der Gewinn lag im vierten Quartal 2012 bei 354 Millionen US-Dollar gegenüber 99 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.

Im Gesamtjahr 2012 erreichte Activision Blizzard einen Umsatz von rund 4,86 Milliarden Dollar, im Vorjahr waren es 4,75 Milliarden Dollar. Die 1,08 Milliarden Dollar Jahresgewinn von 2011 konnte der Konzern ebenfalls übertreffen – mit rund 1,15 Milliarden Dollar für 2012. Der Gewinn pro Aktie lag damit im Jahresendquartal bei 31 US-Cent, über das ganze Jahr bei 1,01 Dollar.

CEO Bobby Kotick zeigte sich laut Mitteilung (PDF-Datei) hocherfreut über die Zahlen. Activision Blizzard habe damit das beste Ergebnis in seiner Geschichte abgeliefert. Gleichzeitig bremste er jedoch die Erwartungen für das Jahr 2013. Ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld und der Umstieg auf die zu erwartenden Spielkonsolen der neuen Generation machten den Vergleich mit dem Vorjahr schwierig – zumal im Rekordjahr 2012 auch der Spielehit Diablo III erschien. Entsprechend liegt die Umsatzschätzung für das erste Quartal 2013 bei 1,16 Milliarden US-Dollar, für das ganze Jahr bei 4,08 Milliarden Dollar.

Diablo III verkaufte sich 2012 laut Activision Blizzard rund 12 Millionen Mal. Zu den weiteren Zugpferden gehörten die Spieletitel Call of Duty: Black Ops II und Skylanders: Giants, die Activision zum erfolgreichsten Spieleanbieter für Konsolen und Handhelds in Europa und Nordamerika machten. Auch das MMORPG World of Warcraft sorgte mit seiner Erweiterung Mists of Pandaria für Umsatzschub. Zum Ende Dezember 2012 zählte das Online-Rollenspiel laut dem Unternehmen 9,6 Millionen Spieler. Damit ist es immer noch die Nummer Eins des Genres, trotz sinkender Spielerzahl, die Ende 2011 noch 10,2 Millionen betrug. (axk)

Anzeige
Anzeige