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Adobe: Abo-Modell statt Kauf-Software

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Adobe will seine Creative Suite und andere CS-Produkte künftig nur noch im Abo-Modell statt als Verkaufsversionen anbieten. Das aktuelle Programm-Paket Creative Suite 6 werde zwar weiter unterstützt und verkauft – aber eine neue Version sei nicht geplant, teilte Adobe mit. Das Unternehmen betreibt bereits seit mehr als einem Jahr die Abo-Versionen unter der Marke Creative Cloud, die stetig Kunden gewannen. Der Schritt hin zum reinen Abo-Modell hatte sich bereits im März abgezeichnet.

Mit dem neuen Modell geht Adobe zum einen auf den Trend zum Cloud-Computing ein, bei dem Daten und Programme aus dem Netz laufen. Zum anderen wird auch der Fluss der Erlöse stabiler: Früher erlebte das Geschäft einen Aufschwung, wenn eine neue Software-Version herauskam – und kühlte ab, je älter sie wurde. Durch das Abo-Modell, bei dem rund 60 Euro pro Monat für die Nutzung der Programme fällig werden, verteilen sich die Einnahmen gleichmäßiger. Auch sind in neuen Laptops und All-in-one-Geräten ohnehin nur noch in Ausnahmefällen optische Laufwerke enthalten.

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(anw)