Menü

Adobe Creative Cloud: schneller, vernetzter und immer online

Im Rahmen der Hausmesse Max aktualisiert Adobe die Anwendungen der Creative Cloud. Im Mittelpunkt stehen Performanceverbesserungen – und Online-Anbindung.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 31 Beiträge
Von

Bei den diesjährigen Updates von Adobes Creative Cloud bildet das Thema Performance einen Schwerpunkt. Ein weiteres Thema ist die zunehmende Online-Anbindung der Programme. Zum einen verwalten sie "Assets" wie Pinselspitzen, Schriftarten, Fotos und Grafikelemente im Cloud-Speicher der Kunden. Zum anderen lagert Adobe Rechenoperationen rund um das KI-Framework Sensei in die Cloud aus.

Auf der Hausmesse Adobe Max stellte der Hersteller der Creative Cloud Updates für nahezu alle Profi-Anwendungen vor. Die Neuankündigungen betreffen die Design-Kernprogramme Illustrator und InDesign sowie die Foto-Anwendungen Photoshop, Lightroom Classic und das Cloud-gestützte Lightroom CC. Die Neuerungen der Video- und Audio-Programme Premiere Pro, After Effects und Audition stellte Adobe schon im April vor. Nun sollen die Updates für diese wie für alle anderen Anwendungen auch an die Nutzer ausgeliefert werden.

Über Photoshop CC war im Vorfeld schon einiges bekannt, beispielsweise über die Verbesserung beim inhalts-sensitiven Füllen, die den Anwendern nun mehr Konrolle erlaubt. Nach Rechteckmarkierung soll das Programm nun Objekte selbstständig freistellen können. Beide Funktionen nutzen Adobe Sensei und sind damit auf eine Online-Anbindung angewiesen.

Photoshop CC wählt Motive im Idealfall nach einem Mausklick aus.

Langfristig möchte Adobe den vollständigen Workflow wie bei Lightroom CC deutlich umfassender in die Cloud verlagern. So erstellt Photoshop CC künftig virtuelle Dokumente direkt im Cloud-Speicher des Nutzers.

Adobe hat einige Lücken geschlossen, die noch zwischen Lightroom Classic und Lightroom CC klafften. Tutorials und Assistenten sollen den Einstieg erleichtern. Der Exportdialog gibt nun neben JPEG- auch TIF-Dateien aus. GPU-Unterstützung soll schnelle Ansicht auf hochauflösenden Monitoren gewährleisten.

Der Algorithmus zum Inhaltsbasierten Füllen hilft nun auch Lightroom-Nutzern, um weiße Ecken von zusammengesetzten Panoramen zu füllen. Die Funktionen stehen in den Desktop-Versionen für Windows und Mac sowie unter Android zur Verfügung. Die iOS-Version aktualisiert Adobe in der Regel mit wenigen Monaten Verzögerung.

Lightroom CC hilft beim Einstieg mit interaktiven Tutorials.

Illustrator CC hat laut Adobe Performance-Verbesserungen erhalten. Schlagschatten und Gauß'scher Weichzeichner sollen schneller berechnet werden, komplexe Fills will Illustrator doppelt so schnell realisieren. Eine Rechtschreibkorrektur unterkringelt Tippfehler rot.

Am wichtigsten dürfte eine Auto-Save-Funktion sein, die Datenverlust bei Programmabsturz vorbeugt.

Illustrator CC hat eine Rechtschreibprüfung erhalten.

InDesign CC soll um 50 Prozent schneller starten. Außerdem hat Adobe dem Nutzerwunsch entsprochen, SVG-Dateien importieren und in InDesign-Dokumenten platzieren zu können.

Darüber hinaus unterstützt InDesign variable Fonts, bei denen sich Eigenschaften wie die Strichstärke dynamisch anpassen lassen. (akr)