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Adobe Photoshop Camera schießt Fotos mit Live-Filtern

Die Kamera-App Adobe Photoshop Camera wendet über künstliche Intelligenz Live-Filter auf das Kamerabild an, um Grafiken für soziale Netze zu erstellen.

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Adobe Photoshop Camera verbindet Kamerafunktion und Bildbearbeitung in einer App. Sie startet im Aufnahmemodus und übersetzt das Kamerabild direkt mit einem von mehreren Live-Filtern, der sich die künstliche Intelligenz von Adobe Sensei zunutze machen. Anwender können verschiedene Filter auswählen, die das Foto mit Grafiken verrechnen, den Himmel durch animierte Hintergründe austauschen oder Farbeffekte anwenden. Zur Adobe Max 2019 stellt Adobe die App als Public Beta zur Verfügung.

Photoshop Camera wendet im Aufnahmemodus Live-Effekte an.

Die Effektbibliothek in Photoshop Camera stammt von Künstlern und Influencern wie der Musikerin Billie Eilish. Nicht nur der Ursprung, sondern auch das Ziel der Kreationen sind soziale Netzwerke, allen voran Instagram. Anwender sollen mit wenigen Klicks komplexe Effekte auf ihrem Smartphone erstellen und in sozialen Medien teilen können.

Die mitgelieferten Filter enthalten jeweils verschiedene Stile. So lassen sich im Pop-Art-Filter sieben verschiedene Farbumsetzungen auswählen. Grafikelemente lassen sich über Fingergesten skalieren, rotieren und verschieben. Die Farbtemperatur des Fotomotivs passt die App dabei dynamisch an. Die Filter lassen sich über eine "Linsenbibliothek“ um weitere Filter ergänzen, die man herunterladen und in der App benutzen kann. Adobe will die Bibliothek laufend um neue Effekte aus der kreativen Community ergänzen. Interessierte Künstler können sich ähnlich wie Contributer von Adobe Stock bei Adobe bewerben.

Adobe Photoshop Camera steht als Public Beta bisher nur für iOS zur Verfügung. Eine Android-Version dürfte folgen, wenn sich die App als erfolgreich erweist. Ab sofort können sich interessierte Benutzer mit ihrer Adobe-ID für die Public Beta registrieren. Die finale Version soll im Jahr 2020 erscheinen – vermutlich als Bestandteil der Creative Cloud und des Adobe Foto-Abo. Preise für die Nutzung ohne Creative-Cloud-Abo stehen noch nicht fest. (akr)