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Adobe aktualisiert Audio- und Videoanwendungen

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Mit Premiere Pro 2.0, After Effects 7.0, Encore DVD 2.0 und Audition 2.0 aktualisiert Adobe seine Audio-/Videoproduktreihe.

Adobes Videoschnittflaggschiff Premiere Pro soll in Version 2.0 eine engere Integration mit dem Videoeffekterzeuger After Effects und Photoshop bieten, nativ hochauflösende Videoformate (unter anderem HDV) und dank der Übernahme von Macromedia auch Flash Video (FLV) unterstützen. Zudem gibt es nun "Clip Notes" zur Abstimmung von Videoprojekten. Damit lassen sich an Timecodes geknüpfte Kommentare erstellen, im PDF-Format exportieren und von einem anderen Bearbeiter wieder importieren. Premiere Pro 2.0 für Windows XP kostet 1045 Euro, registrierte Nutzer der Vorgängerversion erhalten das Update auf das aktuelle Produkt für 277 Euro.

Der Effekthascher After Effects ist nunmehr in Version 7.0 erhältlich. Adobe will ihm eine flexiblere Arbeitsoberfläche verpasst haben, OpenGL 2.0 zum schnelleren Rendern von 2D- und 3D-Kompositionen unterstützen, Flash Video exportieren und liefert neue Animationsvorlagen mit. Ein "Highlight" im wahrsten Sinne des Wortes soll die Unterstütztung für "High Dynamic Range" mit 32 Bit Farbtiefe sein (nur After Effects Professional), mit dem Lichteinfall naturgetreu simuliert werden kann, um einen hohen Realitätsgrad der Effekte zu gewährleisten. Ebenfalls nur in der Professional-Version enthalten ist die "Zeitverzerrungsfunktion", die optimale Kontrolle über das Zusammenspiel zwischen Frames, die im Zeitraffer oder verzögert ablaufen, bieten soll. After Effects 7.0 Standard kostet 925 Euro, die Professional-Variante 1510 Euro. Beide Versionen sind für Windows XP und Mac OS X erhältlich.

Beim DVD-Authoringprogramm Encore DVD 2.0 sollen nun Flussdiagramme für die DVD-Navigation und bessere Integration mit Photoshop für "produktivere Workflows" sorgen. Aus Kapitelmarken lassen sich automatisch Kapitelmenüs generieren, mit wenigen Klicks Bildschirmpräsentation und Diashows zusammenstellen sowie dank DTS-Support nun alle gängigen DVD-Audioformate verarbeiten. Encore DVD 2.0 für Windows XP kostet 405 Euro, ein Update 175 Euro.

Während Adobe Audition 1.0 noch dem von Syntrillium übernommenen Cool Edit Pro 2.1 entsprach, soll Adobe Audition 2.0 mit diversen neuen Features aufwarten, etwa mit einer Mix-Engine mit niedriger Latenz, automatischer Aufzeichnung in Echtzeit sowie Werkzeugen zur Audio-Visualisierung und Frequenzraum-Bearbeitung. Unter anderem unterstützt Audition nun die ASIO-Schnittstelle. Die Software ist wie Encore DVD zum Preis von 405 Euro für Windows XP erhältlicht, ein Update von der Vorversion schlägt mit 150 Euro zu Buche.

Alle neuen Applikationen nutzen den Datei-Browsers Adobe Bridge zum schnellen Durchforsten von Mediendaten sowie XMP (Extensible Metadata Platform), um detaillierte Informationen über die Dateien vorzuhalten und so etwa eine Stichwortsuche zu ermöglichen.

Das Creative Suite Production Studio Standard umfasst Adobe After Effects Standard, Adobe Premiere Pro und Adobe Photoshop sowie Adobe Dynamic Link und schlägt mit 1510 Euro zu Buche. Wer indes alle wichtigen Adobe-Applikationen auf einmal haben will, der kann zur neuen Version des Adobe Creative Suite Production Studio Premium greifen. Für 2320 Euro bekommt man die Vollversionen zusammen mit den neuesten Versionen von Photoshop CS2 und Illustrator CS2. Wer schließlich noch das Flash-Authoringstudio Flash Professional 8 benötigt, bekommt das komplette Adobe Video Bundle zum Preis von 2785 Euro. (vza)

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