Adobes Geschäfte laufen blendend

Grafikspezialist und PDF-Erfinder Adobe verzeichnet für das abgelaufene Quartal gestiegene Umsätze von 510 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn kletterte auf 156 Millionen US-Dollar.

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Von
  • Mattias Hermannstorfer

Grafiksoftwarespezialist Adobe vermeldet für das abgelaufene Quartal Einnahmen von 510 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von 19 Prozent im Jahresvergleich. Adobe blieben satte 156 Millionen US-Dollar in der Kasse, was einer Zunahme des GAAP-Nettogewinns um 37 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres entspricht. Im operativen Geschäft konnte das Unternehmen im selben Zeitraum einen Zuwachs des Nettogewinns um 31 Prozent auf 192 Millionen US-Dollar verzeichnen.

Mit dem vierten Quartal ging für die PDF-Acrobaten auch das Geschäftsjahr 2005 erfolgreich zu Ende, dessen herausragendes Ereignis die Übernahme der Webgrafiker von Macromedia darstellt. Insgesamt stiegen die Einnahmen gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf 1,97 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn legte im selben Zeitraum um 34 Prozent auf 603 Millionen US-Dollar zu – damit kann Adobe inzwischen fast jeden dritten Umsatzdollar als Gewinn verbuchen.

Für das kommende Jahr peilt der Postscript-Lizenzgeber einen Umsatz von 2,7 Milliarden Dollar an. Im operativen Geschäft wünscht sich Adobe dabei eine Marge nach GAAP von 20 bis 23 Prozent. (mhe)