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Aerosense: Sony steigt ins Drohnen-Geschäft ein

Zusammen mit dem Roboter-Spezialisten ZMP gründet Sony ein Joint Venture namens Aerosense. Das Unternehmen soll Drohnen entwickeln, die beispielsweise im Baugewerbe oder der Landwirtschaft zum Einsatz kommen.

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Sony-Drohne: Aerosense

So soll Sonys Flugdrohne für den professionellen Einsatz aussehen

(Bild: zmp.co.jp )

Mit einer Drohne mit Flügeln, die dennoch vertikal abheben kann, will Sony den Einstieg in diesen Markt wagen. Dafür soll im August zusammen mit der auf Roboter spezialisierten Firma ZMP ein Unternehmen namens Aerosense gegründet werden. Das Joint Venture soll eigene Drohnen entwickeln und diese als Dienstleistung ab 2016 anderen Unternehmen anbieten.

Die Drohnen sollen hauptsächlich Land vermessen und große Industrie-Anlagen kontrollieren. Die Drohne könne hierfür auf einem nahegelegenen Berg gestartet werden und dann beispielsweise Fotos vom Bau eines hohen Gebäudes liefern. Als weiteres Beispiel nennt der Hersteller die Inspektion von Feldern auf Sturm- oder Hagelschäden.

Die aufgezeichneten Bilder sollen auf Cloud-basierten Servern verarbeitet werden. Details zu den Flugeigenschaften der Drohne nennt Aerosense noch nicht, diese sollen im August bekannt gegeben werden.

Neben der Flügel-Drohne arbeite das Unternehmen auch an anderen Fluggeräten. Bislang sollen sie nur in Japan eingesetzt werden. Pläne für eine globalen Drohnen-Verleih an Unternehmen gebe es nicht.

Mit ZMP hat sich Sony einen Partner für die Drohnen-Entwicklung gesucht, der bereits Erfahrungen im Bereich der autonom agierenden Technik sammeln konnte. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio will das Unternehmen beispielsweise ein Roboter-Taxi anbieten. (Denise Bergert) / (anw)

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