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AfD lobt Kopfgeld für Datendieb aus

Während des Bundesparteitages der AfD in Stuttgart haben Unbekannte Daten von rund 2000 Mitgliedern der Partei gestohlen. Die AfD hat nun ein Kopfgeld für Hinweise auf den oder die Täter ausgelobt. Die Daten wurden im Netz veröffentlicht.

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Wie im Wilden Westen: AfD lobt Kopfgeld aus

(Bild: AfD)

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat eine Belohnung von 12.000 Euro ausgelobt. Das Geld soll nach einem Beschluss des Bundesvorstandes jeder erhalten, der hilft, den "AfD-Datendieb" zu finden. Unbekannte hatten während des AfD-Bundesparteitages in Stuttgart vor zwei Wochen Namen, Adressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern von rund 2000 Parteimitgliedern an die Betreiber der linken Website Indymedia weitergegeben, die diese Daten veröffentlichte.

Laut AfD-Vorstandsbeschluss zahlt der Bundesverband 5000 Euro für "sachdienliche Hinweise", die zur Ergreifung des Täters führen. Doch auch die Vorstandsmitglieder selbst wollen in die Tasche greifen. In dem Beschluss, der die Überschrift "Kopfgeld" trägt, heißt es weiter: "Die 13 Mitglieder des Bundesvorstandes stocken angesichts ihrer besonderen Verantwortung für die Partei diesen Festbetrag um weitere 7000 Euro auf." Vorstandsmitglied Alice Weidel wurde außerdem zur IT-Sicherheitsbeauftragten bestimmt.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt bereits wegen des Datenlecks. Es gebe keinen neuen Ermittlungsstand, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch auf Anfrage. Das Ende der Untersuchung sei nicht absehbar. Eine Belohnung von privater Seite für sachdienliche Hinweise an die Behörden sei zulässig. Eine Art "Kopfgeld" allerdings nicht. (dpa) / (kbe)

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