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Airbnb: Börsengang erst 2020, weiter Probleme in New York

Eigentlich wollte Airbnb längst an der Börse sein. Nun teilte das Unternehmen mit, dass es auch in diesem Jahr nicht mehr klappen wird.

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(Bild: mirtmirt/Shutterstock.com)

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Der Apartment-Vermittler Airbnb spielt bei seinem geplanten Börsengang weiter auf Zeit. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, erst im Laufe des kommenden Jahres mit einer Aktien-Premiere zu rechnen. Das Mega-Projekt entwickelt sich zunehmend zur Hängepartie: Anfang 2017 hatte Airbnb-Chef Brian Chesky den Börsengang noch als "Zweijahresprojekt" bezeichnet. Im Februar des vergangenen Jahres hieß es dann, dass es 2018 nichts mehr werde.

Die Wall Street fiebert schon lange auf die Börsenpremiere der in San Francisco ansässigen Firma hin, die sich seit Gründung 2008 von einer kleinen Online-Schlafplatzbörse zu einem Tourismus-Schwergewicht und großen Rivalen der Hotelbranche entwickelt hat. Laut einem Bericht des US-Magazins Bloomberg Businessweek hat Airbnb Druck, die Probleme in New York zu lösen, bevor es an die Börse geht. Mit den Behörden der wichtigen US-Metropole liegt die Firma schon lange im Clinch.


Demnach ist es Airbnb in New York bislang nicht gelungen, sich mit den Aufsehern zu einigen. Investoren drängten aber darauf, dass die rechtliche Baustelle vor dem Börsengang geschlossen werde. Airbnb hat zwar einen rasanten Aufstieg hinter sich und wurde bereits mit 31 Milliarden US-Dollar bewertet. Doch es gibt viel Kritik: Der Firma wird unter anderem vorgeworfen, den Mangel an erschwinglichem Wohnraum zu verstärken, illegale Inserate zu dulden und ruhige Nachbarschaften lärmenden Touristen-Horden auszuliefern. (mho)