Aktualisiert: Software-Tipps zur Coronavirus-Pandemie

In unserer Übersicht stellen wir aktuelle Angebote diverser Hersteller vor, die ihre Tools in Zeiten der Coronakrise gratis oder stark vergünstigt anbieten.

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Update Stand:
Von
  • Florian Papenfuß, Matthias Grote

Die aktuelle Corona-/Covid-19-Pandemie zwingt zahlreiche Menschen dazu, ihren Alltag komplett umzukrempeln. Viele arbeiten im Home Office, müssen aber weiterhin mit Kollegen und Partnern kommunizieren. Die Kinder sind auch daheim, sollten aber weiterhin beschult werden. Und auch die Unterhaltung und der Sport sollten nicht zu kurz kommen, wenn das öffentliche Leben immer mehr heruntergefahren wird. Digitale Lösungen helfen, diese Herausforderungen zu meistern. Viele Unternehmen bieten einige Leistungen während der Akutphase sogar kostenlos an, verknüpfen diese teilweise aber mit Registrierungen und automatischen Abonnements, die jedoch während der Gratis-Phase jederzeit kostenlos storniert werden können. Wir zeigen die interessantesten Anwendungen und Apps im Überblick.

Letztes Listen-Update: 19. Mai, 09:15 Uhr. Neue oder aktualisierte Einträge sind mit einem * roten Sternchen markiert. Alle anderen Einträge sind alphabetisch sortiert.

Kommunikation & Heimarbeit:

  • Adobe Connect: Über Adobe Connect lassen sich virtuelle Webkonferenzen, Lernmodule und Webinare durchführen, in denen auch Informationen, Präsentationen und Online-Schulungsmaterialien ausgetauscht werden können. Für Einzelpersonen und Unternehmen, die keine Adobe-Kunden sind, ist die Software bis zum 1. Juli 2020 kostenlos nutzbar. Pro Raum sind bis zu 25 Teilnehmer möglich.
  • alfaview: Die deutsche Videokonferenz-Software alfaview free plus ist bis zum 31. Juli 2020 von Schulen, Hochschulen, Vereinen und gemeinnützigen Institutionen kostenfrei nutzbar. Sie ist DSGVO-konform, Audio- und Videoströme werden nicht gespeichert. Sie bietet eine Chatfunktion sowie die Möglichkeit der Bildschirmübertragung. Zudem ermöglicht der Zuschauermodus Live-Streams mit bis zu 500 Zuschauern gleichzeitig. Es stehen bis zu 20 virtuelle Konferenz- und Klassenräume zur Verfügung.
  • Cisco Webex Meetings: Die zeitlichen Beschränkungen der kostenlosen Version von Ciscos Webex-Dienst sind momentan aufgehoben, der Service kann bis auf Weiteres unbegrenzt gratis genutzt werden. Damit lassen sich Besprechungen mit bis zu 100 Teilnehmern inklusive HD-Video und Bildschirmfreigabe in einem persönlichen Raum durchführen. Zudem sind gebührenfreie Einwahlfunktionen enthalten, zu denen auch eine 90-Tage-Lizenz für nicht-registrierte Unternehmen gehört.
  • Coyo: Über Coyo lässt sich die Kommunikation mit Kollegen aufrechterhalten. Die App integriert Social Intranet, Mitarbeiter-App und Office 365. So lassen sich beispielsweise alle Mitarbeiter im Unternehmen gleichzeitig durch Sofort-Nachrichten erreichen. Das Tool ist bis zum 30. Juni 2020 kostenlos erhältlich, das Abonnement endet automatisch.
  • Discord: Normalerweise ist Discord ein kostenloser Sprach- und Textchat für Gamer. Mit der Funktion "Go Live" lässt sich aber auch der eigene Bildschirm mit anderen Personen kostenlos teilen, wodurch die App auch für Kollegen oder Lehrer im Home Office interessant wird. Aktuell erhöht der Hersteller die erlaubte Anzahl an Zuschauern von 10 auf 50 Nutzer. Dadurch könnten beispielsweise auch ganze Schulklassen per Stream unterrichtet werden.
  • Drupal Wiki: Auch das hannoversche Software-Haus bietet sein Wiki-System Drupal Wiki uneingeschränkt mit allen Funktionen und Erweiterungen bis zum 30. Juni 2020 kostenlos an, um eine reibungslose Kommunikation auch im Home Office zu gewähreisten. Das Wiki bietet viele nützliche Funktionen für eine dezentrale Zusammenarbeit, etwa die Möglichkeit, Unternehmens-News auf der Startseite zu veröffentlichen oder Anhänge im Wiki direkt in Office (Word, Excel, PowerPoint) zu öffnen, zu bearbeiten oder zu speichern. Das Angebot endet automatisch.
  • FastViewer: FastViewer erleichtert das Arbeiten im Home Office, etwa durch Tools für Online-Meetings oder zur Fernwartung. Neukunden können FastViewer drei Monate lang kostenlos nutzen, im Anschluss gibt's die Software zu Sonderkonditionen. Bestehenden Kunden verdoppelt der Hersteller bis zum 30. Juni 2020 den Lizenzumfang, allerdings nur auf Anfrage.
  • Google G Suite: Google schaltet allen Nutzern bis zum 1. Juli 2020 die Enterprise-Funktionen seiner G Suite ohne zusätziche Kosten frei. Damit lassen sich beispielsweise auch die erweiterten Funktionen der Hangouts-Meet-Videokonferenzen kostenlos nutzen. Diese sind mit bis zu 250 Teilnehmern durchführbar und lassen sich auch aufnehmen und in Google Drive speichern. Zudem sind Live-Streams für bis zu 100.000 Nutzer möglich.
  • GoToMeeting: LogMeIn stellt anspruchsberechtigten Gesundheitsdienstleistern, Bildungseinrichtungen, Gebietskörperschaften und gemeinnützigen Organisationen sowie bestehenden LogMeIn-Kunden eine Reihe von Lösungen als Teil der Emergency Remote Work Kits (Notfallpakete für die Telearbeit) drei Monate lang kostenlos zur Verfügung. Diese können unternehmensweit eingesetzt werden.
  • Intermedia AnyMeeting: Wer sich mit anderen austauschen muss, aber wegen der Corona-Pandemie im Home-Office ist, braucht eine Video-Konferenz-Software. Diese bietet Intermedia auch in der Pro-Version das ganze Jahr 2020 kostenlos an.
  • Lifesize: Auch mit Lifesize lassen sich Meetings und Videochats durchführen. Der Hersteller bietet momentan das Premium-Abo 6 Monate statt sonst nur 14 Tage kostenlos an. Mit diesem Account können bis zu 25 Teilnehmer an der Konferenz teilnehmen, welche per Browser, Desktop-App (Windows und Mac) oder Mobile-App (Android und iOS) aufgerufen wird.
  • Microsoft Teams: Microsoft Teams ist ein Teil von Office 365 und ermöglicht es Mitarbeitern im Home Office zusammenzuarbeiten. So lassen sich etwa Office-Dokumente in Echtzeit von mehreren Mitarbeitern bearbeiten. Wenn Unternehmen bereits für Office 365 lizenziert sind, können sich Einzelpersonen sofort für das kostenlose Abo registrieren. Für Unternehmen, die noch nicht für Teams lizenziert sind, bieten die Redmonder ein kostenloses Office 365 E1-Angebot für 6 Monate an, welches bei einem Microsoft-Partner oder Vertrieb angemeldet werden muss. Bildungseinrichtungen können das für sie ohnehin kostenlose Office 365 A1 einsetzen.
  • Netways: Sowohl "Rocket.Chat" zum sicheren Chatten mit Kollegen, "Jitsi" für Online-Meetings mit Video-Call als auch der Online-Speicher "Nextcloud" sind für 30 Tage gratis, wenn man während des Bestellvorgangs den Promo-Code "StayAtHome" eingibt. Es sind keine Zahlungsinformationen notwendig, das Abonnement endet automatisch. Die Linux-Umsetzungen der Software sind aktuell noch unausgegoren und fehlerbehaftet.
  • Onlyoffice: Auch das Cloud-Office-Paket Onlyoffice ist aktuell mit einer stark verlängerten Testphase erhältlich. Neben zahlreichen Office-Anwendungen steht den Nutzern auch ein vollwertiges Produktivitätspaket für Projekte, CRM, E-Mail, Kalender, Community und mehr für 180 Tage kostenfrei zur Verfügung.
  • Pronto: Der amerikanische Hersteller bietet seine Videochat-Lösungen sowohl für Teams in Unternehmen als auch für Lehrer und Dozenten während der Corona-Krise kostenlos an.
  • Quinyx: Das schwedische Start-Up bietet seinen Kommunikationsdienst für die nächsten sechs Monate kostenlos an. Die Kommunikation mit den Mitarbeitern via App findet über Nachrichten an einzelne Personen oder Gruppen statt. Zudem sind Umfragen im Team und Auszeichnungen als Belohnung möglich.
  • SoftMaker Office NX Home: Schüler und Studenten können für mindestens 6 Monate die komplette Office-Suite von SoftMaker kostenlos nutzen. Sie ist sowohl für Windows, Mac als auch Linux erhältlich. Schulen und Lehrkräfte erhalten die unbefristete Lizenz von SoftMaker Office 2018 übrigens auf Anforderung generell gratis.
  • Tandem: Mit Tandem können Mitarbeiter auch im Home Office mit anderen Kollegen zusammenarbeiten und kommunizieren, unter anderem über Ein-Klick-Videokonferenzen. Laut Hersteller ist die Software die nächsten Monate über gratis nutzbar, ein genaues Datum nennt Tandem aber nicht.
  • TeamViewer: Die Gratis-Version der beliebten Software für Fernzugriff und Fernwartung ist im Normalfall nur für den privaten, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt. Wer sie während der Corona-Krise jedoch auch beruflich nutzt, muss keine Zahlungsaufforderungen fürchten. Inoffiziell heißt es, dass man bei unter 150 gleichzeitigen Verbindungen derzeit nicht genau hinschaut, ob die Gratis-Version auch für berufliche Zwecke genutzt wird.
  • Zoho Remotely: Auch die indische Cloud-Suite Remotely kann bis zum 1. Juli kostenlos genutzt werden. Sie enthält eine Vielzahl an Web- und Mobil-Apps, um mit entfernt arbeiteten Kollegen zu kommunizieren, etwa per Videochat, oder gemeinsam an Dokumenten und Dateien zu arbeiten.
  • Zoom: Derzeit sind Video-Konferenzen mit bis zu 100 Teilnehmern und einer Dauer von maximal 40 Minuten kostenlos. Für Schulen steht während der Schließungen auch eine Version ohne Zeitlimit zur Verfügung. Der Dienst bietet Funktionen wie Bildschirmfreigabe, Unterrichtsaufzeichnung zur späteren Wiedergabe sowie einen Chat. Achtung: Für Video- und Audiokonferenzen nutzt Zoom lediglich die Transportverschlüsselung per Transport Layer Security (TLS), eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist nur für die Chats verfügbar.

Netzwerk, Infrastruktur & Sicherheit:

  • 1Password: Mit 1Password Business bietet der kanadische Hersteller einen sicheren Passwort-Manager für Unternehmen an. Während der Covid-19-Krise erweitern die Kanadier den kostenlosen Testzeitraum von 30 Tage auf volle sechs Monate, in denen das Tool im gesamten Unternehmen gratis genutzt werden kann.
  • Autodesk: Um Mitarbeitern die Fernarbeit zu erleichtern, bietet Autodesk sechs seiner Produkte zur Zusammenarbeit in der Cloud bis zum 31. Mai 2020 auch für den kommerziellen Gebrauch kostenlos an, sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden. Dazu gehören BIM 360 Docs, BIM 360 Design, Fusion 360, Fusion Team, die AutoCAD Web-App, die AutoCAD Mobil-App sowie Shotgun.
  • BeyondTrust: Für einen Zeitraum von 90 Tagen lassen sich die BeyondTrust-Lösungen für den sicheren Fernzugriff und die Fernwartung kostenlos nutzen.
  • Cloudfare for Teams: Mit Cloudfare lassen sich VPN-Verbindungen herstellen, um Home-Office-Mitarbeitern auch ein sicheres und einfaches Arbeiten zu ermöglichen. Aktuell bietet der Hersteller kleineren Unternehmen weltweit Cloudflare for Teams kostenlos an, für mindestens 6 Monate.
  • ESET: Mit ESET Secure Authentication steht Unternehmen aktuell eine Multi-Faktor-Authentifizierung kostenlos zur Verfügung. Auf einem lokalen Server ist die Lösung laut Hersteller innerhalb von 15 Minuten installiert, um Mitarbeitern dann schnell und sicher Zugriff auf das Firmennetzwerk zu gewähren. Das Unternehmen gehe dabei keine Verpflichtungen ein und nach den sechs Gratis-Monaten findet keine automatische Verlängerung statt.
  • Micro Focus: Micro Focus bietet Unternehmen aktuell verschiedene kostenlose Leistungen an, die diese und ihre Teams bei der Arbeit im Home Office unterstützen sollen. NetIQ Advanced Authentication beispielsweise ermöglicht eine mehrstufige Authenfizierung zum sicheren Fernzugriff. Dieses Tool ist bis zum 31. Juli 2020 kostenfrei nutzbar. Der sichere Mail-Client Voltage SecureMail zum Verschlüsseln von Nachrichten hingegen kann 90 Tage gratis getestet werden. Alle kostenlosen Angebote hat der Hersteller in einer Übersicht zusammengestellt.
  • NGINX Plus: Der Webserver NGINX ist kostenfrei als Open Source erhältlich, es gibt mit NGINX Plus aber auch eine kostenpflichtige Version. Die enthält etwa einen Lastenverteiler, der sich vor eine bestehende Web-Infrastruktur setzten lässt, um die Performance zu erhöhen. Für nicht-kommerzielle Organisationen, den Bildungssektor und die öffentliche Verwaltung ist diese Plus-Version nun ein Jahr lang kostenlos. Technischer Support ist in der Regel ebenfalls kostenpflichtig, soll in der aktuellen Situation aber nach Möglichkeit auch Nutzern der kostenlosen Variante angeboten werden.
  • OneClick: OneClick, eine Software für Fernzugriff und -wartung ist aktuell drei Monate lang kostenlos erhältlich für alle Unternehmen. Das Gratis-Starterpaket in der Basic-Version erlaubt bis zu fünf Remote-Access-Verbindungen.
  • PCmover: Laplink bietet bis zum 30. Juni 2020 seine PC-Umzugssoftware PCmover kostenlos an, allerdings nur die Express-Version, die allein für den privaten Gebrauch bestimmt ist. Für die kommerziellen Versionen wird ein Rabatt von bis zu 33% gewährt. Mit der Software lassen sich Dateien, Einstellungen und Nutzerprofile einfach von einem auf einen anderen PC übertragen.
  • Shopify: Die Plattform Shopify begleitet Händler beim Erstellen und Betreiben ihrer Online-Shops mit allen essentiellen E-Commerce- und Point-of-Sale-Funktionen. Vor allem in Zeiten der Coronakrise sind Online-Shops gefragter denn je. Aktuell können Unternehmen die Plattform 90 statt sonst nur 14 Tage kostenlos auf Herz und Nieren testen.
  • Telekom: Bis auf Weiteres erhalten Privat- und Geschäftskunden 10 GByte Datenvolumen pro Monat geschenkt. Wer die Pakete "MagentaZuhause" oder "MagentaMobil" gebucht hat, kann zudem das neue Disney-Streaminangebot Disney+ 6 Monate lang kostenlos nutzen. Unternehmen profitieren von einem dreimonatigen Gratis-Zugang zu Office 365 und verschiedenen WebExConferencing-Services.
  • Vodafone: Schulen, Unis und Unternehmen nutzen verschiedene Kollaborations-Systeme für sechs Monate kostenfrei. Unternehmen, die das Telefonsystem One Net Business von Vodafone nutzen, können in den nächsten Monaten ohne zusätzliche Kosten auch Videokonferenzen und virtuelle Meetings durchführen. Für Großkunden und öffentliche Einrichtungen wird kurzfristig die Bandbreite erhöht, der mobile Router GigaCube bietet bis zum 30. Juni unbegrenztes Datenvolumen. Zudem erhalten CallYa-Kunden die nächsten drei Monate lang mit 20 GByte das doppelte Datenvolumen als normal zum gleichen Preis von 20 € pro Monat.
  • XG Virtual Firewall: Sophos bietet allen Home-Office-Arbeitnehmern eine auf 90 Tage verlängerte, kostenfreie Testversion seiner XG Virtual Firewall an, mit der der Arbeitsplatz auch daheim vor Angriffen aus dem Netz sicher abgeschirmt wird. Laut Tweet vom Hersteller können Arbeitgeber zudem einen kostenlosen Malwareschutz für alle Mitarbeiter im Home Office beantragen.
  • * cFos: cFosSpeed optimiert und beschleunigt Datentransfers mittels Traffic-Shaping. Das hilft, Aussetzer zu vermeiden, wenn mehrere Dienste sich Bandbreite teilen. Bis zum 20. April ist die Lifetime-Lizenz gratis erhältlich. Das Angebot ist nicht mehr erhältlich.

Dokumenten- & Informations-Management

  • * Scopevisio: Die vor allem auf den Mittelstand ausgelegte Home-Office-Unternehmenslösung Scopevisio mit Dokumenten-, Kontakt- und Aufgabenmanagement ist bis zum 31.12.2020 kostenfrei nutzbar. Die Software bietet die Möglichkeit, im Team Dokumente, Tabellen und Präsentationen mit Bezug zu Kontakten und Aufgaben zu erstellen und gemeinsam dran zu arbeiten. Zudem lassen sich Aktivitäten koordinieren und nachverfolgen, Aufgaben zeit- und ortsunabhängig organisieren und Termine global verwalten. Abgerundet wird der Funktionsumfang durch eine Zeiterfassung.
  • Amagno: Die Business Cloud von Amagno ist aktuell von beliebig vielen Anwendern kostenfrei nutzbar, um einen schnellen Umstieg des Büros auf digitale Arbeitsplätze zu gewährleisten. Dafür erlässt der Hersteller bis zum 30. Juni 2020 sowohl die Abogebühren als auch die Setupbeiträge für die Bereitstellung. Für jeden Anwender steht kostenfreies Speichervolumen zur Verfügung. Der Funktionsumfang ist uneingeschränkt und zeitlich nicht limitiert.
  • Atlassian: Der Hersteller, der unter anderem durch seine Software Jira und Trello bekannt ist, bietet seine Cloud-Produkte kostenlos für kleinere Teams und Non-Profit-Organisationen an. Jira unterstützt dabei das Projektmanagement und Trello die Aufgabenverwaltung. Durch Confluence werden Dokumentation sowie Wissensmanagement möglich und weitere Tools sind für den Customer-Service, IT-Service-Desk und das Störungsmanagement enthalten.
  • Box: Der Cloud-Dienst Box bietet für sein Produkt "Box Business" einen 90-tägigen Gratis-Test an. Damit erhalten Nutzer unter anderem unbegrenzten Speicherplatz, erweiterte Benutzer- und Sicherheitsberichte sowie Kontrollen für mobile Sicherheit. Es können Dateien mit einer maximalen Größe von 5 GByte hochgeladen werden, zudem sind 50.000 API-Aufrufe pro Monat integriert. Eine Kündigung ist jederzeit möglich. Ohne Kündigung geht es nach dem Testzeitraum in ein kostenpflichtiges Abonnement über.
  • * CenterDevice: Wer sich als Neukunde bis zum 31. Mai 2020 registriert, kann das Cloud-Dokumenten-Management-System CenterDevice bis zum Jahresende kostenlos nutzen. Alle Dokumente werden zentral in einer sicheren, deutschen Cloud (C5-testiert) gespeichert, sodass alle Mitarbeiter von überall aus darauf zugreifen können.
  • Dropbox: Für Non-Profit-Unternehmen, NGOs und Lehrer bietet Dropbox einen dreimonatigen Gratis-Zugang zu seinen Cloud-Speichern. Nutzer der benannten Gruppen können sich sowohl einen kostenlosen Dropbox-Plus, -Pro oder -Business-Account anlegen als auch HelloSign Enterprise gratis nutzen. Falls der Service nach Ende der kostenlosen Testphase nicht weiter genutzt werden möchte, ist eine Kündigung erforderlich.
  • Fabasoft: Der österreichische Cloud-Dienstleister bietet aktuell zwei cloudbasierte Lösungen für ein effektiveres Arbeiten daheim drei Monate lang kostenlos an. Zum Einen Fabasoft Contracts, welches Nutzer beim Abwickeln abteilungs - und unternehmensübergreifender Prozesse im Zuge der Erstellung, Verhandlung und Administration von Verträgen unterstützen soll. Um die kostenlose Version anzufordern, muss man eine Mail an contracts@fabasoft.com senden. Zum Anderen Fabasoft Business Process Cloud für eine prozessorientierte Zusammenarbeit zwischen Home-Office-Mitarbeitern. Die Server stehen in Österreich und unterliegen somit den strengen EU-Datenschutzregelungen. Beide Produkte bieten zudem einen 100 GByte großen Online-Speicher an. Auch hierfür ist eine E-Mail an cloud@fabasoft.com notwendig.
  • Teamplace: Teamplace bietet virtuelle Datenräume für die Teamarbeit im Homeoffice oder den Online-Unterricht ohne VPN an. So lässt sich der Datenspeicher beispielsweise von Lehrern nutzen, die ihn als Schulcloud für den Unterricht und die Verteilung von Lernmaterialien aus der Ferne nutzen wollen. Jeder im Team kann von jedem beliebigen Gerät Dateien hochladen, einsehen, bearbeiten, kommentieren und vieles mehr. Der Activity-Stream sorgt dafür, dass alle den Überblick behalten. Die Daten werden verschlüsselt übertragen und sicher auf Servern in Deutschland gespeichert. 5 GByte Speicher sind generell kostenlos im Paket enthalten. Wem das nicht ausreicht, der kann dem Hersteller aktuell seine eigene Homeoffice-Geschichte unter hello@teamplace.net schildern und erhält dafür 50 GByte kostenlos.
  • T-Systems: Mit dem "Business Continuity Angebot" spendet T-Systems interessierten Unternehmen für drei Monate Open-Telekom-Cloud-Ressourcen und Know-how. Je nach ausgewähltem Paket sind bis zu vier Stunden Experten-Beratung inklusive. Das Angebot gilt nur für Neu- und nicht für Bestandskunden. Mehr dazu auf heise online.

Finanzen und Personal-Management

  • * Shore Light: Für die Zeit während der Corona-Krise stellt das Münchner Softwarehaus eine abgespeckte App-Version seines Tools Shore kostenfrei zur Verfügung. Mit Shore Light (für Android und/oder iOS) lassen sich Kundendaten transparent und DSGVO-konform dokumentieren und verwalten. Betriebe können die Lösung von Shore direkt einsetzen, um etwa die Auflagen der Kundenprotokollierung zur Bekämpfung der Pandemie zu erfüllen.
  • ARIS Elements: ARIS Elements unterstützt Unternehmen unter anderem bei der Analyse der aktuellen Geschäftssituation, Risikobewertung und Priorisierung sowie bei der Definition von wirksamen Gegenmaßnahmen und Einführung entsprechender Prozesse. Aktuell ist das Business-Tool der Software AG mit dem Gutscheincode "ARIS4Free" drei Monate kostenlos nutzbar.
  • CrowdDesk: Das Frankfurter Start-up CrowdDesk bietet allen kleinen und mittelständischen Unternehmen ab sofort sein Produkt ONE Starter vollständig kostenfrei an, mit dem durch die Krise bedrohte Firmen per Crowdinvesting bis zu 400.000 Euro online einwerben können, allerdings maximal 100.000 Euro pro Emission. Durch das kostenlose Angebot entfallen die Kosten für das Rechtspaket sowie die monatliche Miete für die Software. Sowohl Basis-Frontend als auch Zahlungsabwicklung sind ebenfalls kostenlos.
  • Factorial: Der in Spanien ansässige Anbieter bietet seine HR-Software zur Verwaltung aller Prozesse im Personalwesen in der Fernarbeit für den andauernden Zeitraum der Krise kostenlos an. Sie bietet unter anderem Funktionen zum Erfassen von Arbeitszeiten, zum Verwalten von Abwesenheiten bzw. Krankschreibungen sowie zum Unterschreiben und Bereitstellen von Unterlagen. Nutzer können das Tool aktuell unbegrenzt lang testen und auch die Beratung des Herstellers gratis in Anspruch nehmen.
  • Personio: Die Personio GmbH aus München bietet während der Pandemie zwei Tools für mindestens drei Monate kostenlos an. Mit dem Home-Office-Tracking für Unternehmen mit 10 bis 2000 Mitarbeiter lassen sich An- und Abwesenheit sowie Krankmeldungen inklusive Attest via App erfassen. Diese Daten nutzt die App für Berichte an die Vorgesetzten und reduziert durch die Dokumentation Versicherungsrisiken bei Unfällen, die bei der Arbeit zu Hause stattfinden. Zudem stellt es eine Lösung für Kurzarbeit zur Verfügung. Diese unterstützt HR-Manager und Geschäftsführer beim Erfassen aller mit einer Kurzarbeit zusammenhängenden Informationen. Damit lassen sich beispielsweise Mitarbeiterinformationen zur Kurzarbeit (etwa Betroffenheit von Kurzarbeit oder Unterzeichnung der Vereinbarung von Kurzarbeit) dokumentieren und digital ablegen sowie das reguläre oder reduzierte Fixgehalt erfassen.
  • SmapOne: Die Hannoveraner geben bis zum 31. Mai 2020 zwei Gratis-Apps heraus. Die "Stundennachweis Arbeitszeit-App" dient der digitalen Erfassung und Verwaltung von Arbeitszeiten. Über die "Mitarbeiter-Informations-App" wiederum können Informationen schnell im gesamten Unternehmen geteilt werden, etwa die aktuellen Regelungen zu Home Office und Zeiterfassung.

Streaming:

  • * Apple TV+: Während der Coronakrise bietet Apple auch Nicht-Abonnenten komplette Serienstaffeln aus seinem Streaming-Dienst TV+ kostenlos an. Normalerweise kostet der Dienst 5 € pro Monat. Unter den Gratis-Inhalten finden sich Serien wie das Comedy-Drama "Dickinson" sowie die vielgelobte Anthologie-Serie "Little America".
  • Amazon: Der Online-Riese macht einen Teil seines Streamingangebots gratis verfügbar. Alle Amazon-Nutzer können ab sofort auch ohne Prime-Abo kostenlos auf viele Familienfilme und -Serien zugreifen. Darunter finden sich vor allem viele eigene Originals, etwa "Das geheimnisvolle Kochbuch", "Mystery City" oder "Create Galaxy".
  • Amazon Music: Auch Musik-Fans werden von Amazon bedient, momentan allerdings nur Neukunden des Musikstreaming-Angebots Amazon Music Unlimited. Hier finden sich Millionen Songs, die ohne Werbung abgespielt und auch zum Offline-Hören heruntergeladen werden können. Neukunden erhalten die Flatrate bis zum 2. Juni 2020 die ersten drei Monate gratis und zahlen erst ab dem vierten Monat eine Grundgebühr von 9,99 € pro Monat bzw. 7,99 € pro Monat, wenn sie zusätzlich auch Prime-Abonnenten sind.
  • * Joyn Plus: Die Online-Videothek von ProSiebenSat1, die nach und nach maxdome ersetzt, bietet während der Corona-Krise eine verlängerte Testphase für alle Neukunden an. Diese können das Angebot mit über 30.000 Filmen und Serien, mehr als 60 Live-TV-Sendern in HD sowie 6 Pay-TV-Sendern drei Monate lang gratis nutzen. Nach dem Zeitraum fallen monatliche Gebühren von 6,99 € an. Während der drei kostenfreien Monate lässt sich das Abo jedoch jederzeit kündigen. Das Angebot ist beendet. Aktuell gibt es nur noch einen Monat gratis zum Testen.
  • * Sky: Der Pay-TV-Sender schaltet aktuell für all seine Kunden Sky Cinema sowie Sky Entertainment inklusive aller Sky Box Sets kostenlos bis zum 22. April 2020 frei. Alle Kunden, die das Cinema- und Entertainment-Paket bereits besitzen, erhalten als Ersatz zwei Gutscheine für zwei Leihfilme im Sky Store im Wert von je bis zu 5,99 €. Das Angebot ist beendet.

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Gesundheit:

  • Corona-Datenspende: Mit der offiziellen App vom Robert-Koch-Institut lassen sich zusammen mit einer Smartwatch oder einem Fitness-Armband Vitaldaten analysieren und somit mögliche Corona-Symptome frühzeitig erkennen. Je mehr Menschen die App nutzen, desto genauer lassen sich Verbreitung des Virus und Verlauf der Pandemie messen.
  • adidas Runtastic: Runtastic verlängert die kostenlose Testphase des Premium-Accounts auf 3 Monate. Damit erhält der Nutzer Zugriff auf alle Workouts und personalisierten Trainingspläne in den adidas-Training- und Running-Apps.
  • Cyberfitness: Auf Cyberfitness können Nutzer alle Kurse bis zum Jahresende kostenlos anschauen, ob auf dem PC, Tablet oder Smartphone. Einfach bei der Anmeldung den Gutscheincode FITNESSKRIEGER​ eigeben.
  • Cyberobics: Bei Cyberobics sind aktuell über 40 Live-Classes und mehr als 100 On-Demand Workouts kostenlos nutzbar.
  • Folding@home: Das Folding@Home-Projekt schließt die Desktop-Rechner von Helfern zu einem Netz zusammen, um so unter anderem Berechnungen für Simulationen bei der Erforschung der Pandemie durchzuführen. Wer seine heimische Rechenkraft unter anderem dem Kampf gegen Corona widmen möchte, braucht nur die Client-Software installieren.
  • LOOX: McFit gibt auf seiner Seite nicht nur kostenfreie Trainingstipps, sondern bietet auch seine Fitness-App LOOX, die sonst regulär 1,99 € pro Monat kostet, momentan gratis an. Hier kann man unter anderem zwischen verschiedenen Einstiegsarten auswählen und seinen eigenen Trainingsplan zusammenstellen.

Lernen und Unterhaltung:

  • * Audible: Audible stellt alle Podcasts, die eigentlich nur zahlenden Kunden vorbehalten sind, kostenfrei bereit. Darunter finden sich unter anderem alle Staffeln von "Süß oder salzig" mit Steven Gätjen oder auch "Frau Bauerfeind hat Fragen" mit Katrin Bauerfeind. Zudem gibt es bis zum 14. April 2020 ein Spezialangebot für alle Neukunden: 3 Monate für nur 2,95 € pro Monat. Nach den drei Monaten kostet das Abo 9,95 € pro Monat und ist jederzeit kündbar. Das Spezialangebot ist nicht mehr erhältlich, die zuvor erwähnten Podcasts sind weiterhin gratis verfügbar.
  • Blinkist: Die App Blinkist fasst die essentiellen Inhalte von Fach- und Sachbüchern als Text- oder Audiodatei zusammen. Aktuell schaltet der Anbieter jedem Nutzer der App die sonst kostenpflichtigen Premium-Funktionen für einen Monat lang frei.
  • Das Erste: Auf einer gesonderten Website gibt das Erste einen Überblick über das ARD-weite Angebot an Lerninhalten, das sowohl Ausstrahlungen im TV, Inhalte in der ARD Mediathek als auch Onlineangebote umfasst. Hier ist vor allem der Bayerische Rundfunk tonangebend, der in Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus unter dem Motto "Schule daheim" ein besonderes Angebot zum Lernen zuhause auf ARD-alpha, in der BR Mediathek und dem Infoportal "mebis" bereitstellt. Auch sehr schön: Die Sendung mit der Maus wird ab dem 18.03.2020 nun täglich ausgestrahlt.
  • Duden Lernattack: Auch die über 40.000 Lernnhalte auf der gemeinsamen Lernplattform von Duden und Cornselsen sind die nächsten zwei Monate kostenlos abrufbar. Das Angebot gilt für 9 Schulfächer ab der vierten Klasse und enthält neben Original-Klassenarbeiten auch Lernpakete und Übungen nach Lehrplan.
  • Kindle eBooks: Aktuell haben nahezu sämtliche Buchläden geschlossen, in einigen Nachbarländern liefert nicht einmal mehr Amazon noch Bücher ins Haus. Wer dennoch die Zeit zum Lesen nutzen möchte, findet im Kindle-Shop aktuell zahlreiche eBooks gratis. Die Auswahl umfasst gemeinfreie Titel sowie eBooks, welche Verlage aufgrund der aktuellen Situation für begrenzte Zeit zum kostenlosen Download bereitstellen. In den nächsten Tagen sollen weitere Titel folgen.
  • Kindle Unlimited: Für Neukunden gibt es die Bücher-Flatrate Kindle Unlimited bis zum 30. April 2020 zwei Monate lang gratis. Das Angebot umfasst über eine Million eBooks verschiedener Genres. Nach den zwei Monaten kostet die Flatrate 9,99 € pro Monat.
  • Masterplan: Die Weiterbildungsplattform Masterplan.com bietet kostenlose Videos zum empfohlenen Umgang mit dem Virus an. In Anlehnung an die Angaben des Robert-Koch-Instituts klären die insgesamt 12 Einheiten nicht nur wichtige Fragen, sondern auch darüber auf, wie Arbeitnehmer und -geber sich jetzt am besten zu verhalten haben. Die Lektionen sind auf der Plattform für Masterplan-Kunden verfügbar, aber auch öffentlich auf YouTube zu finden.
  • Matheking: Auf matheking.at will ein österreich-ungarisches Start-up Oberstufenschülern und Hochschulstudenten das Schulfach interaktiv und möglichst humorvoll näher bringen. In der Pandemie-Krise macht es große Teile seines Online-Lernangebots für zwei Monate kostenfrei verfügbar.
  • Mildenberger Lernpakete: Der Verlag bietet während der aktuellen Schulschließungen seine Notfall-Lernpakete für die Grundschule und Sekundarstufe I kostenlos an. Auf der Seite können Eltern, Lehrer und Schüler kostenlos alle verfügbaren Materialien herunterladen sowie die Online-Angebote für Mathematik und Deutsch nutzen.
  • Rosetta Stone: Wer die Zeit daheim sinnvoll nutzen möchte, kann ja einfach mal eine neue Sprache erlernen. RosettaStone bietet Schülern und Studenten während der Krise einen kostenlosen, dreimonatigen Zugang zu allen 19 Sprachkursen. Es werden keine Zahlungsdaten erhoben. Allerdings erfolgt eine Validierung anhand der Angaben zur Schule oder Hochschule des Nutzers.
  • * Gruner + Jahr: Unter dem Motto "Deutschland bleibt zuhause. Machen wir das Beste draus – und lesen." verschenkt der Hamburger Verlag aktuell all seine digitalen Magazine als ePaper. Bis zum 30. April lassen sich somit alle Ausgaben der Zeitschriften wie Stern, Brigitte, GEO, P.M., Eltern oder Capital kostenlos lesen. Das Angebot ist beendet.

Multimedia:

  • * AnyTrans for iOS: Der chinesische Hersteller iMobie bietet seine iTunes-Alternative AnyTrans for iOS aktuell für 90 Tage kostenlos an. Damit lassen sich Daten vom iPhone oder iPad auf den Rechner übertragen und umgekehrt. Die 90-Tage-Vollversion muss vor dem 30. April 2020 registriert werden, um sie gratis nutzen zu können.
  • Ableton Live: Die Digitale Audio Workstation gibt es angesichts der COVID-19-Pandemie mit einem 90-Tage-Testzeitraum anstatt sonst 30 Tage. Die Musik-Software für Windows und Mac bietet verschiedene Instrumente und viele Effekte für die Musikproduktion, wobei Ableton Live auch die Arbeit mit Keyboards und Controllern unterstützt.
  • Adobe: Adobe bietet verschiedene Programme und Services aktuell kostenlos an. So können Schüler, Studenten und Azubis beispielsweise bis zum 31. Mai 2020 gratis von zuhause aus auf Adobe Creative Cloud zugreifen. Zudem sind die PDF-Services auf der Adobe-Website bis Ende Mai 2020 kostenlos nutzbar.
  • Drastic Technologies: Der Hersteller bietet für seine Top-Produkte kostenlose Lizenzen für drei Monate an. Zum Produktkatalog gehören unter anderem die Profi-Tools videoQC, HDRScope/4kScope, MediaReactor und Net-X-Code. Nutzer können sich die kostenfreien Demoversionen herunterladen und per E-Mail die temporären Lizenzen anfordern.
  • Final Cut X Pro: Für die Videoschnitt-Software Final Cut X Pro erhöht Apple den Gratis-Testzeitraum auf 90 Tage. Auch für die Digital Audio Workstation Logic Pro X soll in den kommenden Tagen ein kostenloser 90-Tage-Test verfügbar werden.
  • ScreenVideo: Abelssoft stellt die Lifetime-Version seines Screencast-Tools ScreenVideo bis zum 1. Mai 2020 kostenlos als Download zur Verfügung. Damit lassen sich Erklärvideos am Bildschirm erstellen, sodass man etwa für die Großeltern eine kurze Anleitung für Video-Calls aufnehmen kann. Wer trotz Gratis-Download etwas geben möchte, den verweist Abelsoft auf das Deutsche Rote Kreuz.
  • * Serif Affinity: Der Hersteller bietet bis auf Weiteres eine 90-tägige kostenlose Testversion der gesamten Affinity Suite für Mac und Windows an. Diese enthält neben dem Desktop-Publishing-Tool "Affinity Publisher" auch die Bildbearbeitung "Affinity Photo" sowie das Grafikdesign- und Illustrationstool "Affinity Designer". Wer überzeugt ist, kann die Apps zudem zum halben Preis kaufen.
  • SnagIt: Mit SnagIt lassen sich auf Knopfdruck Screenshots machen und in einen bevorzugten Ordner ablegen. Aktuell ist der Bildschirmgrabber bis Ende Juni 2020 kostenlos verfügbar.
  • Video Review: Gleiches gilt auch für das vom gleichen Hersteller angebotene Video-Feedback-Tool Video Review, mit dem sich Filme überprüfen und kommentieren lassen.
  • * Avid: Angesichts der COVID-19-Pandemie bietet der Hersteller von professioneller Audio- und Video-Software kostenlose Lizenzen für Medien-Schaffende und Studenten an, die zu Hause arbeiten müssen. Das Angebot bezieht sich auf den Media Composer, die Pro-Tools und Sibelius einschließlich der Ultimate-Editionen. Medien-Unternehmen und Bildungseinrichtungen können für das von ihnen genutzte Avid-Produkt kostenlose 90-Tage-Nutzer-Lizenzen bis zum 17. April 2020 in begrenzter Anzahl anfragen. Das Angebot ist nicht mehr gültig.

Gaming:

  • * Sony: Der Playstation-Hersteller verschenkt vom 16. April bis 6. Mai 2020 zwei Top-Titel für die PS4 an alle Gamer. In Deutschland gibt's die beiden Spiele "Journey" und "Knack 2" im Gesamtwert von 54,98 € gratis. In Österreich und der Schweiz, sowie in allen anderen Ländern außer China, gibt's hingegen statt Knack 2 die "Uncharted: The Nathan Drake Collection" kostenlos. Diese Sammlung enthält mit "Uncharted: Drakes Schicksal", "Uncharted 2: Among Thieves" und "Uncharted 3: Drake’s Deception" drei hochwertige Playstation-Titel. Im Store gibt's zudem aktuell auch 36 Free-to-play-Games, wenn es noch etwas mehr sein soll.
  • * Ubisoft: Der bekannte Game-Publisher bietet während der Covid-Pandemie verschiedene Spiele komplett gratis zum Spielen auf seiner Plattform Uplay an, aktuell sind dies Might & Magic: Chess Royale sowie Rabbids Coding!.
  • * Epic Games: Auch Epic Games verschenkt jede Woche einige Spiele. Bis zum 7. Mai, 17:00 Uhr gibt es "Amnesia: The Dark Descent" und "Crashlands" gratis. Ab 7. Mai ist dann "Death Coming" kostenlos erhältlich.
  • * GOG: Der DRM-freie Spieleshop GOG.com bietet zwar auch unabhängig von Corona kostenlose Vollversionen zum Download an, hat die Freebies aus aktuellem Anlass aber in einer Übersicht zusammengefasst. Wem das nicht reicht, der kann sich im GOG Store auch zahlreiche andere Spiele mit Rabatten von über 50% sichern.
  • itch.io: Auf der Spiele-Plattform bieten einige Entwickler ihre Games momentan kostenlos an, bei weiteren Spielen wurde der Preis stark gesenkt. Der Plattformbetreiber weist darauf hin, dass es sich bei vielen Aktionen um zeitlich limitierte Angebote handelt.
  • Wer sich kostengünstig mit Spieleware eindecken möchte, kann außerdem auf die üblichen Sales von Steam und dem Humble Store vertrauen. Der Humble Store ermöglicht zudem, mit jedem Kauf für gute Zwecke zu spenden.

(tta)