Aktualisierte Liste: Software-Tipps zur Coronavirus-Pandemie

Adobe, Amazon, Microsoft und jetzt auch Apple: während der Corona-Krise zeigen sich viele Content- und Software-Anbieter großzügig.

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Die aktuelle Corona-Pandemie zwingt zahlreiche Menschen dazu, ihren Alltag komplett umzukrempeln. Viele arbeiten im Home Office, müssen aber weiterhin mit Kollegen und Partnern kommunizieren. Die Kinder sind auch daheim, sollten aber weiterhin beschult werden. Und auch die Unterhaltung und der Sport sollten nicht zu kurz kommen, wenn das öffentliche Leben immer mehr heruntergefahren wird. Digitale Lösungen helfen, diese Herausforderungen zu meistern. Viele Unternehmen bieten einige Leistungen während der Akutphase sogar kostenlos an. Wir zeigen die interessantesten Anwendungen und Apps im Überblick.

Letztes Update: 27. März 13:36 Uhr. Neue Einträge sind mit einem * roten Sternchen markiert.

Kommunikation & Heimarbeit:

  • * Zoom: Derzeit sind Video-Konferenzen mit bis zu 100 Teilnehmern und einer Dauer von maximal 40 Minuten kostenlos. Für Schulen steht während der Schließungen auch eine Version ohne Zeitlimit zur Verfügung. Der Dienst bietet Funktionen wie Bildschirmfreigabe, Unterrichtsaufzeichnung zur späteren Wiedergabe sowie einen Chat.
  • * Quinyx: Das schwedische Start-Up bietet seinen Kommunikationsdienst angesichts der Corona-Pandemie kostenlos für die nächsten sechs Monate an. Die Kommunikation mit den Mitarbeitern via App findet über Nachrichten an einzelne Personen oder Gruppen statt. Zudem sind Umfragen im Team und Auszeichnungen als Belohnung möglich.
  • SoftMaker Office NX Home: Schüler und Studenten können für mindestens 6 Monate die komplette Office-Suite von SoftMaker kostenlos nutzen. Sie ist sowohl für Windows, Mac als auch Linux erhältlich. Schulen und Lehrkräfte erhalten die unbefristete Lizenz von SoftMaker Office 2018 übrigens auf Anforderung generell gratis.
  • Discord: Normalerweise ist Discord ein kostenloser Sprach- und Textchat für Gamer. Mit der Funktion "Go Live" lässt sich aber auch der eigene Bildschirm mit anderen Personen kostenlos teilen, wodurch die App auch für Kollegen oder Lehrer im Home Office interessant wird. Während der Coronakrise erhöht der Hersteller die erlaubte Anzahl an Zuschauern auf 50 statt sonst nur 10 Nutzer. Dadurch könnten beispielsweise auch ganze Schulklassen per Stream unterrichtet werden.
  • Netways: Die Anwendungen "Rocket.Chat" zum sicheren Chatten mit Kollegen, "Jitsi" für Online-Meetings mit Video-Call sowie der Online-Speicher "Nextcloud" sind die nächsten drei Monate gratis, wenn man während des Bestellvorgangs den Promo-Code "StayAtHome" eingibt. Es sind keinerlei Zahlungsinformationen notwendig, das Abonnement endet automatisch nach drei Monaten.
  • Coyo: Auch über Coyo lässt sich die Kommunikation mit Kollegen aufrechterhalten. Die App integriert Social Intranet, Mitarbeiter-App und Office-365. So lassen sich beispielsweise alle Mitarbeiter im Unternehmen gleichzeitig durch Sofort-Nachrichten erreichen. Das Tool ist bis zum 30. Juni 2020 kostenlos erhältlich, das Abonnement endet automatisch.
  • Adobe Connect: Über Adobe Connect lassen sich virtuelle Webkonferenzen, Lernmodule und Webinare durchführen, in denen auch Informationen, Präsentationen und Online-Schulungsmaterialien ausgetauscht werden können. Für Einzelpersonen und Unternehmen, die keine Adobe-Kunden sind, ist die Software bis zum 1. Juli 2020 kostenlos nutzbar. Pro Raum sind bis zu 25 Teilnehmer möglich.
  • Onlyoffice: Auch das Cloud-Office-Paket Onlyoffice ist aktuell mit einer stark verlängerten Testphase erhältlich. Neben zahlreichen Office-Anwendungen steht den Nutzern auch ein vollwertiges Produktivitätspaket für Projekte, CRM, E-Mail, Kalender, Community und mehr für 180 Tage kostenfrei zur Verfügung.
  • Google G Suite: Die G Suite von Google soll die Zusammenarbeit auch über örtliche Grenzen hinweg sicherstellen. Google schaltet allen Nutzern bis zum 1. Juli 2020 die Enterprise-Funktionen ohne zusätziche Kosten frei. Damit lassen sich beispielsweise auch die erweiterten Funktionen der Hangouts-Meet-Videokonferenzen kostenlos nutzen. Diese sind mit bis zu 250 Teilnehmern durchführbar und lassen sich auch aufnehmen und in Google Drive speichern. Zudem sind Live-Streams für bis zu 100.000 Nutzer möglich.
  • Lifesize: Auch mit Lifesize lassen sich Meetings und Videochats durchführen. Der Hersteller bietet aktuell das Premium-Abo 6 Monate kostenlos an. Im Normalfall kann man das Tool lediglich 14 Tage gratis testen. Mit diesem Account können bis zu 25 Teilnehmer an der Konferenz teilnehmen, welche per Browser, Desktop-App (Windows und Mac) oder Mobile-App (Android und iOS) aufgerufen wird.
  • Microsoft Teams: Mit Microsoft Teams können Kollegen im Home Office auch weiterhin zusammenarbeiten. Zum Beispiel lassen sich Office-Dokumente in Echtzeit von mehreren Mitarbeitern bearbeiten. Microsoft Teams ist ein Teil von Office 365. Wenn Unternehmen für Office 365 lizenziert sind, verfügen die Beschäftigten bereits darüber. In diesem Fall können sich Einzelpersonen sofort für das kostenlose Abo registrieren. Für Unternehmen, die noch nicht für Teams lizenziert sind, bieten die Redmonder ein kostenloses Office 365 E1-Angebot für 6 Monate an, welches bei einem Microsoft-Partner oder Vertrieb angemeldet werden muss. Bildungseinrichtungen können das für sie ohnehin kostenlose Office 365 A1 einsetzen.
  • Pronto: Der amerikanische Hersteller bietet seine Videochat-Lösungen sowohl für Teams in Unternehmen als auch für Lehrer und Dozenten während der Corona-Krise kostenlos an.
  • TeamViewer: Die Gratis-Version der beliebten Software für Fernzugriff und Fernwartung ist im Normalfall nur für den privaten, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt. Wer sie während der Corona-Krise jedoch auch beruflich nutzt, muss keine Zahlungsaufforderungen fürchten. Inoffiziell heißt es, dass man bei unter 150 gleichzeitigen Verbindungen derzeit nicht genau hinschaut, ob die Gratis-Version auch für berufliche Zwecke genutzt wird.
  • Zoho Remotely: Auch die indische Cloud-Suite Remotely kann bis zum 1. Juli kostenlos genutzt werden. Sie enthält eine Vielzahl an Web- und Mobil-Apps, um mit entfernt arbeiteten Kollegen zu kommunizieren, etwa per Videochat, oder gemeinsam an Dokumenten und Dateien zu arbeiten.

Netzwerk & Infrastruktur:

  • cFos: cFosSpeed optimiert und beschleunigt Datentransfers mittels Traffic-Shaping. Das hilft, Aussetzer zu vermeiden, wenn mehrere Dienste sich Bandbreite teilen. Bis zum 13. April ist die Lifetime-Lizenz gratis erhältlich.
  • ESET: Mit ESET Secure Authentication steht Unternehmen aktuell eine Multi-Faktor-Authentifizierung kostenlos zur Verfügung. Auf einem lokalen Server ist die Lösung laut Hersteller innerhalb von 15 Minuten installiert, um Mitarbeitern dann schnell und sicher Zugriff auf das Firmennetzwerk zu gewähren. Das Unternehmen gehe dabei keine Verpflichtungen ein und nach den sechs Gratis-Monaten findet keine automatische Verlängerung statt.
  • BeyondTrust: Für einen Zeitraum von 90 Tagen lassen sich die BeyondTrust-Lösungen für den sicheren Fernzugriff und die Fernwartung kostenlos nutzen.
  • Telekom: Bis auf Weiteres erhalten Privat- und Geschäftskunden 10 GByte Datenvolumen pro Monat geschenkt. Wer die Pakete "MagentaZuhause" oder "MagentaMobil" gebucht hat, kann zudem das neue Disney-Streaminangebot Disney+ 6 Monate lang kostenlos nutzen. Unternehmen profitieren von einem dreimonatigen Gratis-Zugang zu Office 365 und verschiedenen WebExConferencing-Services.
  • Vodafone: Schulen, Unis und Unternehmen nutzen verschiedene Kollaborations-Systeme für sechs Monate kostenfrei. Unternehmen, die das Telefonsystem One Net Business von Vodafone nutzen, können in den nächsten Monaten ohne zusätzliche Kosten auch Videokonferenzen und virtuelle Meetings durchführen. Für Großkunden und öffentliche Einrichtungen wird kurzfristig die Bandbreite erhöht, der mobile Router GigaCube bietet bis zum 30. Juni unbegrenztes Datenvolumen.
  • Cloudfare for Teams: Mit Cloudfare lassen sich VPN-Verbindungen herstellen, um Home-Office-Mitarbeitern auch ein sicheres und einfaches Arbeiten zu ermöglichen. Aktuell bietet der Hersteller kleineren Unternehmen weltweit Cloudflare for Teams kostenlos an, für mindestens 6 Monate.
  • NGINX Plus: Der Webserver NGINX ist kostenfrei als Open Source erhältlich, es gibt mit NGINX Plus aber auch eine kostenpflichtige Version. Die enthält etwa einen Lastenverteiler, der sich vor eine bestehende Web-Infrastruktur setzten lässt, um die Performance zu erhöhen. Für nicht-kommerzielle Organisationen, den Bildungssektor und die öffentliche Verwaltung ist diese Plus-Version nun ein Jahr lang kostenlos. Technischer Support ist in der Regel ebenfalls kostenpflichtig, soll in der aktuellen Situation aber nach Möglichkeit auch Nutzern der kostenlosen Variante angeboten werden.
  • PCmover: Laplink bietet bis zum 30. Juni 2020 seine PC-Umzugssoftware PCmover kostenlos an. Dies gilt allerdings nur für die Express-Version, die nur für den privaten Gebrauch bestimmt ist. Für die kommerziellen Versionen wird ein Rabatt von bis zu 33% angeboten. Mit der Software lassen sich Dateien, Einstellungen und Nutzerprofile einfach von einem PC auf einen anderen PC übertragen.

Dokumenten- & Informations-Management

  • Amagno: Die Business Cloud von Amagno ist aktuell von beliebig vielen Anwendern kostenfrei nutzbar, um einen schnellen Umstieg des Büros auf digitale Arbeitsplätze zu gewährleisten. Dafür erlässt der Hersteller bis zum 30. Juni 2020 sowohl die Abogebühren als auch die Setupbeiträge für die Bereitstellung. Für jeden Anwender steht kostenfreies Speichervolumen zur Verfügung. Der Funktionsumfang ist uneingeschränkt und zeitlich nicht limitiert.
  • CenterDevice: Wer sich als Neukunde bis zum 30. April 2020 registriert, kann das Cloud-Dokumenten-Management-System CenterDevice bis zum Jahresende kostenlos nutzen. Alle Dokumente werden zentral in einer sicheren, deutschen Cloud (C5-testiert) gespeichert, sodass alle Mitarbeiter von überall aus darauf zugreifen können.

Personal-Management

  • * Personio: Die Personio GmbH aus München biete ein Home-Office-Tracking für Unternehmen mit 10 bis 2000 Mitarbeiter drei Monate kostenlos an. Mit der Software lassen sich An- und Abwesenheit sowie Krankmeldungen inklusive Attest via App erfassen. Diese Daten nutzt die App für Berichte an die Vorgesetzten und reduziert durch die Dokumentation Versicherungsrisiken bei Unfällen, die bei der Arbeit zu Hause stattfinden.
  • Factorial: Der in Spanien ansässige Anbieter bietet seine HR-Software zur Verwaltung aller Prozesse im Personalwesen in der Fernarbeit für den andauernden Zeitraum der Krise kostenlos an. Sie bietet unter anderem Funktionen zum Erfassen von Arbeitszeiten, zum Verwalten von Abwesenheiten bzw. Krankschreibungen sowie zum Unterschreiben und Bereitstellen von Unterlagen. Nutzer können das Tool aktuell unbegrenzt lang testen und auch die Beratung des Herstellers gratis in Anspruch nehmen.
  • SmapOne: Die Hannoveraner geben bis zum 31. Mai 2020 zwei Gratis-Apps heraus. Die "Stundennachweis Arbeitszeit-App" dient der digitalen Erfassung und Verwaltung von Arbeitszeiten. Über die "Mitarbeiter-Informations-App" wiederum können Informationen schnell im gesamten Unternehmen geteilt werden, etwa die aktuellen Regelungen zu Home Office und Zeiterfassung.

Streaming:

  • Sky: Der Pay-TV-Sender schaltet aktuell für all seine Kunden Sky Cinema sowie Sky Entertainment inklusive aller Sky Box Sets kostenlos bis zum 22. April 2020 frei. Alle Kunden, die das Cinema- und Entertainment-Paket bereits besitzen, erhalten als Ersatz zwei Gutscheine für den Sky Store.
  • Joyn Plus: Die Online-Videothek von ProSiebenSat1, die nach und nach maxdome ersetzt, bietet während der Corona-Krise eine verlängerte Testphase für alle Neukunden an. Diese können das Angebot mit über 30.000 Filmen und Serien, mehr als 60 Live-TV-Sendern in HD sowie 6 Pay-TV-Sendern drei Monate lang gratis nutzen. Nach dem Zeitraum fallen monatliche Gebühren von 6,99 € an. Während der drei kostenfreien Monate lässt sich das Abo jedoch jederzeit kündigen.
  • Amazon: Der Online-Riese macht ein Teil seines Streamingangebots gratis verfügbar. Alle Amazon-Nutzer können ab sofort auch ohne Prime-Abo kostenlos auf viele Familienfilme und -Serien zugreifen. Darunter finden sich vor allem viele eigene Originals, etwa "Das geheimnisvolle Kochbuch", "Mystery City" oder "Create Galaxy".

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Gesundheit:

  • * adidas Runtastic: Runtastic verlängert die kostenlose Testphase des Premium-Accounts auf 90 Tage. Damit erhält der Nutzer Zugriff auf alle Workouts und personalisierten Trainingspläne in den adidas-Training- und Running-Apps.
  • Cyberobics: Bei Cyberobics sind aktuell über 40 Live-Classes und mehr als 100 On-Demand Workouts kostenlos nutzbar.
  • Folding@home: Die Erforschung des Coronavirus findet nicht nur mit Reagenzgläsern und Petrischalen statt, sondern auch mit Computern. Das Folding@Home-Projekt schließt die Desktop-Rechner von Helfern zu einem Netz zusammen, um so unter anderem Berechnungen für Simulationen durchzuführen. Wer seine heimische Rechenkraft unter anderem dem Kampf gegen Corona widmen möchte, braucht nur die Client-Software installieren.
  • LOOX: McFit gibt auf seiner Seite nicht nur kostenfreie Trainingstipps, sondern bietet auch seine Fitness-App LOOX, die sonst regulär 1,99 € pro Monat kostet, momentan gratis an. Hier kann man unter anderem zwischen verschiedenen Einstiegsarten auswählen und seinen eigenen Trainingsplan zusammenstellen.

Lernen und Unterhaltung:

  • * Audible: Audible stellt alle Podcasts, die eigentlich nur zahlenden Kunden vorbehalten sind, kostenfrei bereit. Darunter finden sich unter anderem alle Staffeln von "Süß oder salzig" mit Steven Gätjen oder auch "Frau Bauerfeind hat Fragen" mit Katrin Bauerfeind.
  • * Matheking: Auf matheking.at will ein österreich-ungarisches Start-up Oberstufenschülern und Hochschulstudenten das Schulfach interaktiv und möglichst humorvoll näher bringen. In der Pandemie-Krise macht es große Teile seines Online-Lernangebots für zwei Monate kostenfrei verfügbar.
  • Kindle eBooks: Aktuell haben nahezu sämtliche Buchläden geschlossen, in einigen Nachbarländern liefert nicht einmal mehr Amazon noch Bücher ins Haus. Wer dennoch die Zeit zum Lesen nutzen möchte, findet im Kindle-Shop aktuell zahlreiche eBooks gratis. Die Auswahl umfasst gemeinfreie Titel sowie eBooks, welche Verlage aufgrund der aktuellen Situation für begrenzte Zeit zum kostenlosen Download bereitstellen. In den nächsten Tagen sollen weitere Titel folgen.
  • Mildenberger Lernpakete: Der Verlag bietet während der aktuellen Schulschließungen seine Notfall-Lernpakete für die Grundschule und Sekundarstufe I kostenlos an. Auf der Seite können Eltern, Lehrer und Schüler kostenlos alle verfügbaren Materialien herunterladen sowie die Online-Angebote für Mathematik und Deutsch nutzen.
  • Rosetta Stone: Wer die Zeit daheim sinnvoll nutzen möchte, kann ja einfach mal eine neue Sprache erlernen. RosettaStone bietet Schülern und Studenten während der Krise einen kostenlosen, dreimonatigen Zugang zu allen 19 Sprachkursen. Es werden keine Zahlungsdaten erhoben. Allerdings erfolgt eine Validierung anhand der Angaben zur Schule oder Hochschule des Nutzers.
  • Das Erste: Auf einer gesonderten Website gibt das Erste einen Überblick über das ARD-weite Angebot an Lerninhalten, das sowohl Ausstrahlungen im TV, Inhalte in der ARD Mediathek als auch Onlineangebote umfasst. Hier ist vor allem der Bayerische Rundfunk tonangebend, der in Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus unter dem Motto "Schule daheim" ein besonderes Angebot zum Lernen zuhause auf ARD-alpha, in der BR Mediathek und dem Infoportal "mebis" bereitstellt. Sehr nett: Die Sendung mit der Maus wird ab dem 18.03.2020 nun täglich ausgestrahlt.
  • Duden Lernattack: Auch die über 40.000 Lernnhalte auf der gemeinsamen Lernplattform von Duden und Cornselsen sind die nächsten zwei Monate kostenlos abrufbar. Das Angebot gilt für 9 Schulfächer ab der vierten Klasse und enthält neben Original-Klassenarbeiten auch Lernpakete und Übungen nach Lehrplan.

Multimedia:

  • * Final Cut X Pro: Für die Videoschnitt-Software Final Cut X Pro erhöht Apple den Gratis-Testzeitraum auf 90 Tage. Auch für die Digital Audio Workstation Logic Pro X soll in den kommenden Tagen ein kostenloser 90-Tage-Test verfügbar werden.
  • Adobe: Adobe bietet verschiedene Programme und Services aktuell kostenlos an. So können Schüler, Studenten und Azubis beispielsweise bis zum 31. Mai 2020 gratis von zuhause aus auf Adobe Creative Cloud zugreifen. Zudem sind die PDF-Services auf der Adobe-Website bis Ende Mai 2020 kostenlos nutzbar.
  • ScreenVideo: Abelssoft stellt die Lifetime-Version seines Screencast-Tools ScreenVideo bis zum 1. Mai 2020 kostenlos als Download zur Verfügung. Damit lassen sich Erklärvideos am Bildschirm erstellen, sodass man etwa für die Großeltern eine kurze Anleitung für Video-Calls aufnehmen kann. Wer trotz Gratis-Download etwas geben möchte, den verweist Abelsoft auf das Deutsche Rote Kreuz.
  • SnagIt: Mit SnagIt lassen sich auf Knopfdruck Screenshots machen und in einen bevorzugten Ordner ablegen. Aktuell ist der Bildschirmgrabber bis Ende Juni 2020 kostenlos verfügbar.
  • Video Review: Gleiches gilt auch für das vom gleichen Hersteller angebotene Video-Feedback-Tool Video Review, mit dem sich Filme überprüfen und kommentieren lassen.

Gaming:

  • * itch.io: Auf der Spiele-Plattform bieten einige Entwickler ihre Games momentan kostenlos an, bei weiteren Spielen wurde der Preis stark gesenkt. Der Plattformbetreiber weist darauf hin, dass es sich bei vielen Aktionen um zeitlich limitierte Angebote handelt.
  • Child of Light: Ubisoft verschenkt bis zum 28. März um 14:00 Uhr das 2D-Rollenspiel Child of Light. Dafür ist eine Registrierung bei Uplay nötig. Gespielt werden kann dder Titel auch über den 28. März hinaus kostenlos.
  • GOG: Der DRM-freie Spieleshop GOG.com bietet zwar auch unabhängig von Corona kostenlose Vollversionen zum Download an, hat die Freebies aus aktuellem Anlass aber in einer Übersicht zusammengefasst. Wem das nicht reicht, der kann sich im GOG Spring Sale bis zum 30. März Spiele mit bis zu 90% Rabatt sichern.
  • Goat of Duty: Der Multiplayer-Shooter ist bis zum 31.03. gratis erhältlich
  • Wer sich kostengünstig mit Spieleware eindecken möchte, kann außerdem auf die üblichen Sales von Steam und dem Humble Store vertrauen. Der Humble Store ermöglicht zudem, mit jedem Kauf für gute Zwecke zu spenden.

(tta)