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Alaska gibt Palin-Mails frei

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In Juneau, der 40000-Einwohner-Hauptstadt Alaskas, haben am Freitagmorgen (Ortszeit) Journalisten 24 199 Seiten E-Mails von und an Sarah Palin aus ihrer Zeit als Gouverneurin des Bundesstaats (Dezember 2006 bis September 2008) ausgehändigt bekommen. Seit Freitag durchforsten die Medien, überwiegend aus den USA und Großbritannien, das Papier oder gescannte Mails – auf der Suche nach politisch Sensationellem. Nennenswertes gefunden haben sie noch nicht.

Die Landesregierung Alaskas hatte nach langer Zeit gerichtlichem Druck stattgegeben und die Mail-Ausdrucke in Kartons zur Verfügung gestellt. Die New York Times hatte ihre Leser um Mithilfe gebeten , interessante und berichtenswerte (newsworthy) E-Mails zu finden. Immerhin gut 2000 Seiten hat die Regierung um Gouverneur Sean Parnell laut New York Times zurückgehalten.

Die Forschungsgesellschaft Crivella West aus Pennsylvania hat inzwischen in Zusammenarbeit mit MSNBC, Mother Jones und ProPublica eine Datenbank zur Suche freigegeben: Integrated Palin E-Mail Collection Search. Ein ausführlicher Artikel findet sich bei Mother Jones: Sarah Palin's Emails Revealed: Live Updates. (hb)