Alcatel mit Verlusten und positivem Ausblick

Der französische Telekom-Ausrüster Alcatel erwirtschaftete im dritten Quartal einen Verlust von 284 Millionen Euro oder 23 Euro-Cent pro Aktie.

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Von
  • Boi Feddern

Der französische Telekom-Ausrüster Alcatel erwirtschaftete im dritten Quartal einen Verlust von 284 Millionen Euro oder 23 Euro-Cent pro Aktie. 214 Millionen davon sind durch Umstrukturierungsmaßnahmen begründet. Der Umsatz sank um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf etwa 3,03 Milliarden Euro.

Im operativen Geschäft verbuchte Alcatel dagegen einen Gewinn von 160 Millionen Euro. Hierzu hätten alle Unternehmenssparten beigetragen, teilte das Unternehmen mit. Der Bereich Fixed Communications verbuchte eine starke Nachfrage an Internet-Breitbandanschlüssen vor allem in den USA. Im Geschäftsfeld Mobile Communications berichtete Alcatel von einer guten Rentabilität der Mobilfunknetze, aber nach wie vor bestehender Verluste im Handygeschäft. Der Tätigkeitsbereich Private Communications profitierte unter anderem von einer starken Nachfragen an Signalanlagen für den Schienenverkehr.

Für das vierte Quartal zeigte man sich zuversichtlich, vor Firmenwertabschreibungen und Sonderposten die Netto-Gewinnschwelle zu erreichen. Im operativen Bereich werde das Unternehmen im Gesamtjahr das Ziel eines ausgeglichenen Geschäfts vermutlich übertreffen. (boi)